Lokales

Mehr Gewerbemüll

Zahlen über die Abfallmengen 2004 im Landkreis Esslingen legte der Abfallwirtschaftsbetrieb vor. Demnach blieb das Gesamtaufkommen an Haus- und Sperrmüll mit 67 923 Tonnen gegenüber 2003 mit 68 211 Tonnen nahezu konstant.

RICHARD UMSTADT

Anzeige

ESSLINGEN Die eingesammelte Menge des Haus- und Gewerbemülls stieg 2004 um 4,3 Prozent auf 53 059 Tonnen an. Grund dafür sind die zusätzlich angemeldeten Gewerbebetriebe. Der Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsbetriebs AWB, Rolf Hahn, erwartet auch für das laufende Jahr keine Veränderung dieser Menge.

Seit Januar wird bei der Sperrmüllabholung im westlichen Kreisgebiet das Altholz getrennt abgefahren. Im östlichen Bereich sortiert der Unternehmer das Holz nach der Einsammlung aus. Deshalb rechnet der AWB beim Rest-Sperrmüll um einen deutlichen Rückgang um etwa die Hälfte. War in den letzten Jahren die Menge des Gewerbemülls rückläufig, so konnte dieser Trend 2004 gestoppt werden. Die Jahresmenge stieg um sechs Prozent auf 6 884 Tonnen an.

Verstärkt brachten die Kreisbürger im vergangenen Jahr Grünschnitt zu den Sammelplätzen. 2003 betrug die Menge 33 344 Tonnen, 2004 waren es 36 121 Tonnen. Auch der Biomüllberg wuchs wiederum an. 32 959 Tonnen waren es im letzten Jahr. Ebenso erfuhr die Altpapiermenge eine Zunahme von 5,4 Prozent auf 42 251 Tonnen. Dagegen sank die Metallschrottmenge auf Grund der guten Nachfrage nach Altmetallen um 2,9 Prozent auf 4 899 Tonnen. Für das Jahr 2005 rechnet der AWB sogar mit einem Rückgang von 18 Prozent.

Einen Rückgang verzeichnete der Abfallwirtschaftsbetrieb auch beim Altglas. Waren es 2003 noch 15 025 Tonnen, so wurden heuer 14 011 Tonnen eingesammelt. Deutlich zu nahm die Menge an Elektro- und Elektronikschrott. Sie stieg von 836 auf 1 052 Tonnen an. Mit einer Zunahme um zwei Prozent auf 15 218 Tonnen befinden sich auch die Leichtstoffverpackungen im Aufwind. Um rund 12,3 Prozent wuchs der Bodenaushubberg auf 107 027 Tonnen an.