Lokales

Mehrere Mitarbeiter im Lagerraum eingeschlossen

KIRCHHEIM Der Besitzer, des Wohngebäudes mit der Werkstatt im Erdgeschoss, entdeckte starke Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr. Der Einsatzleiter Alexander Weiß traf bei der Übung folgende Situation an: In der Werkstatt war es nach Schweißarbeiten zu einem Brandausbruch gekommen. Den in den dahinter liegenden Lagerräumen befindlichen Personen war es nicht gelungen, rechtzeitig das Gebäude zu verlassen. Aus diesem Grund ließ er den Angriffstrupp des Löschfahrzeugs LF 8/6 unter schwerem Atemschutz mit der Menschenrettung beginnen. Der Schlauchtrupp stand als Sicherungstrupp ebenfalls unter Atemschutz bereit.

Anzeige

Der Rest der Mannschaft begann mit dem Aufbau der Wasserversorgung des Fahrzeuges. Zu diesem Zeitpunkt traf ein LF 16 aus Kirchheim, das bei dieser Schauübung ebenfalls mit Lindorfer Feuerwehrmännern besetzt war, an der Einsatzstelle ein. Der Sicherungstrupp begann darauf ebenfalls sofort mit der Menschenrettung, während vom LF 16 ein Trupp unter Atemschutz als Sicherung bereitgestellt wurde. Der Rest der Besatzung begann mit dem Aufbau einer eigenen Wasserversorgung, um anschließend eine Riegelstellung zum Nachbargebäude sowie zur angebauten Wohnung zu errichten. Nachdem die im Gebäude befindlichen Personen gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht waren, begann der Angriffstrupp ebenfalls mit der Brandbekämpfung innerhalb der Werkstatt. So konnte innerhalb kurzer Zeit der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.

Die Übung wurde von Ortsvorsteher Haack, dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Günther Pfizenmaier, den Lindorfer Ortschaftsräten sowie der zahlreich erschienenen Lindorfer Bevölkerung aufmerksam beobachtet.

Bei der folgenden Manöverkritik im Lindorfer Bürgerhaus begrüßte Abteilungskommandant Daginnus die Gäste und Übungsleiter Alexander Weiß erläuterte den Übungsablauf. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Pfizenmaier fand keine Kritikpunkte. Ihm gefiel der rasche Übungsablauf der Lindorfer Wehr. Abschließend bemerkte er, dass er vor sechs Jahren bei der Gründung der Jugendfeuerwehr auch in Lindorf war. Er freute sich zu sehen, dass die ersten Jugendlichen von damals in die aktive Wehr integriert sind und bei dieser Übung ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Ortsvorsteher Haack sparte nicht mit Lob über die gezeigte Leistung bei dieser Übung. Das für Lindorfer Verhältnisse große Übungsobjekt konnte die Schlagkraft der Lindorfer Feuerwehr aufzeigen. Im Namen des Ortschaftsrates sagte er zu, immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr zu haben.

fr