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Militärs bewachen die Olympiastrecke


EDGAR VELOCI

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ATHEN Gestern nahmen die Fu

(O:27070409.JP_mic-Brüder in Athen zum ersten Mal den Schauplatz ihres Olympia-Auftritts unter die Lupe. Die ersten Erfahrungen mit der Rennstrecke waren positiv. Nach den ersten zwei Runden auf dem 6,1-Kilometer-Kurs war den beiden Kircheimern klar: Um die Tücken kennen zu lernen, muss man die Runde möglichst oft abfahren.

"Es gibt viele Ecken und vor allem viel losen Boden. Da kannst du nicht schnell fahren, weil das Vorderrad wegrutscht. Man darf nicht voll drauflosballern und muss immer konzentriert sein", erklärte Lado Fumic. Dennoch ist er nicht unglücklich über das, was er da zwischen den Nadelbäumen vorgefunden hat. Auch Manuel Fumic schloss auf den ersten beiden Runden gleich Freundschaft mit dem Kurs. "Mir gefällt er, er macht Spaß", sagte der U23-Europameister. Eine wichtige Komponente für die Taktik haben die beiden auch schon erkannt. Schon bei kleinen zeitlichen Lücken von vielleicht zehn Sekunden ist der Vordermann über längere Distanzen nicht mehr zu sehen.

Umso wichtiger werden die Informationen der Betreuer an der Strecke sein. Sie müssen die Fahrer so oft wie möglich über die Abstände informieren. Die erste Meldung von der Strecke stammte übrigens vom Freitag und war "brandheiß": Ein Feuer machte etwa 500 Meter unbefahrbar. Laut Agentur-Meldungen seien zwei Mitarbeiter des Organisationskomitees mit der Motorsäge die Auslöser gewesen. Der Kursdesigner hat die Streckenführung inzwischen zum ersten Training korrigiert und um die Brandflächen herumdrappiert.

Im Übrigen ist die Strecke extrem abgesichert. Ein riesiger Zaun verhindert unberechtigten Zugang. Zwischen den Bäumen sitzen Militärs und sichern die Wettkampfstätte ab.