Lokales

Mit dem Stocherkahn

16 Erwachsene und sieben Kinder verließen das wolkenverhangene Schlierbach, um in Tübingen bei schönem Wetter mit Guido Keller eine literarische Stocherkahnfahrt auf dem Neckar zu erleben.

SCHLIERBACH In der Universitätsstadt begann die Stadtbegehung mit der Besichtigung des Hölderlinturms, wo der Dichter bis zu seinem Tod im Jahre 1843 bei der Familie des Schreinermeisters Zimmer lebte. Dem folgte die erstmals 1191 urkundlich bezeugte Pfarrkirche, welche 1477 im Zusammenhang der Universitätsgründung zur Stiftskirche umgewandelt wurde und mit ihrer reichen Ausstattung als eine der wichtigsten Kirchen Württembergs gilt. Vom Turm aus genoss die Gruppe einen weiten Überblick bis zum Hohenzollern.

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Über den Marktplatz mit seinem Neptunbrunnen und am Rathaus vorbei ging es zum erstmals 1078 erwähnten Schloss Hohentübingen. Der schöne Ausblick von dort in das Neckar- und Ammertal erstaunte die künftigen Stocherer, die an der Ablegestelle von Guido Keller und seinen beiden Stocherkapitänen in Empfang genommen wurden.

Nachdem die Gruppe in zwei Kähnen ihre Sitz- beziehungsweise Liegepositionen mit dem nötigen Gleichgewicht eingenommen hatten, ging es den Neckar hinunter. Nach zwei Stunden Fahrt bei literarischen Gedichten und Gesang wurde den Schlierbachern viel Humor und Sangesfreude bescheinigt. Ereilt wurde man noch von einem kurzen Regenschauer, bevor der Tag beim "Neckarmüller" seinen gemütlichen Ausklang fand.

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