Lokales

Monja Huttenlau trotzt schlechten Wetterbedingungen mit Platz drei

Bei den ersten norddeutschen Meisterschaften im Inline-Alpine-Sport war Monja Huttenlau vom TSV Schopfloch mit von der Partie und erreichte auf Anhieb den dritten Platz im Riesenslalom.

HOHEGEISS Fast komplett ging die deutsche Inline-Alpine-Nationalmannschaft im höchstgelegenen Luftkurort des Harzes, Hohegeiß, an den Start. Dies unterstrich den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung im Terminkalender der Inline-Alpin-Sportler. Starter aus zahlreichen Landes-Verbänden waren an die Strecke gereist. So hatten manche Teilnehmer einen Anreiseweg von mehr als 600 Kilometern hinter sich.

Anzeige

Bei Regenwetter wurde der Riesenslalom gestartet. Die Schopflocherin Monja Huttenlau legte einen guten ersten Durchgang hin. Hinter zwei Fahrerinnen der Nationalmannschaft kam sie auf den dritten Rang, den sie im zweiten Lauf verteidigen musste. Auf einer feuchten Straße mit unterschiedlichen Teerbelägen war volle Konzentration gefragt. Der 400 Meter lange Lauf war mit 31 Toren ausgesteckt. Bei einem Gefälle von sechs bis elf Prozent mussten die Läufer ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um keine Plätze in der Wertung zu verlieren.

Sichtlich aufgeregt ging Huttenlau beim zweiten Lauf an den Start. Durch die gute Streckenbeschallung erhielten die Läufer kurz nach der Zieldurchfahrt ihre jweiligen Zeiten und die Platzierungen. Huttenlau erzielte die zwischenzeitliche Bestzeit der dritte Platz war ihr nicht mehr zu nehmen. Im Kongresszentrum Hohegeiß wurde am Abend bei einem Sportlerball die Siegerehrung durchgeführt. Nach Grußworten der diversen Inline-Honorationen und Musikstücken der Band "90 Grad" schloss sich die Ehrung der Sieger an.

Am Sonntag fand der Inline-Alpin-Slalom statt. Trainer Stefan Trum steckte einen 300 Meter langen Lauf mit 50 Toren. Die Fahrer beeindruckten die rund 500 Besucher mit erstaunlich hohen Geschwindigkeiten. Wegen einer kleinen Unaufmerksamkeit (Rutscher auf nassem Belag) auf halber Strecke fuhr Monja Huttenlau an einem Tor vorbei und so war der Traum eines weiteren Podestplatzes für die junge Sportlerin geplatzt.

Dass aus einer Trendsportart ein überregionaler Leistungssport entstanden ist, stellte auch der Organisator Karl Friedrich Busse bei der Siegerehrung fest. Der Höhepunkt der Saison 2005 wird sicherlich das Europa-Cup-Finale am 10. und 11. September in Unterensingen sein, wo die Elite des europäischen Inlinesports antreten wird.

hhu