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Mori Seiki baut den Standort Wernau aus

Der japanische Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki baut seinen Standort Wernau aus. Rund sechs Millionen Euro investiert das Unternehmen in Wernau.

WERNAU Mori Seiki ist ein Werkzeugmaschinenhersteller der ersten Stunde und gehört heute zu den Top-Unternehmen in der Branche. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 3 700 Mitarbeiter, in Wernau sind es derzeit 70, nach den Baumaßnahmen, die im Laufe des Jahres abgeschlossen sind, hat Mori Seiki in Wernau Platz für über 100 Mitarbeiter. Die Firma hat mittlerweile Niederlassungen in den wichtigsten Zentren auf jedem Kontinent.

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Im vergangenen Geschäftsjahr hat Mori Seiki einen Umsatz von etwa 900 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs von beinahe 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im aktuellen Geschäftsjahr will das Unternehmen die Eine-Milliarde-Euro-Grenze überschreiten.

In Wernau sitzt das Verwaltungszentrum von Mori Seiki. Hier finden Schulungen statt und internationale Gäste sind regelmäßig am Standort. Welche Bedeutung Wernau für das Gesamtunternehmen hat, zeigt schon allein die Investition, die Mori Seiki in diesem Jahr tätigen wird. "Mit sechs Millionen Euro vergrößern wir unsere Wernauer Niederlassung und erreichen somit eine Gesamtfläche von rund 10 000 Quadratmetern", erklärt der Mori-Seiki-Chef von Deutschland, Yoshihiro Matsuoka. Das Ersatzteillager, aus dem heraus ganz Europa versorgt wird, erhält im Vergleich zur bisherigen Fläche die doppelte Größe, ein neues Verwaltungsgebäude für rund 100 Mitarbeiter entsteht und eine Kantine macht den Weg frei zu einer nutzbaren Dachterrasse. Bis Ende des Jahres sind die Gebäude fertig gestellt und die Mitarbeiter an ihre neuen Arbeitsplätze umgezogen.

Mori Seiki produziert Maschinen, die Formen herstellen. Überwiegend zählen die Automobilindustrie und deren Zulieferer zur Kundschaft des Unternehmens.

pm