Lokales

Motivation durchmoderne Methoden Zum ...

Motivation durchmoderne Methoden

Anzeige

Zum Artikel "Bildschirme sind für das Gehirn langweilige Käfige", im Teckboten vom 12. Dezember:

Was bereits in dem Buch "Die Droge im Wohnzimmer" über den Fernsehkonsum von Marie Winn (erschienen 1979) zu lesen ist und seither für die meisten als extrem und fanatisch galt, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen und sogar sichtbar gemacht. Noch interessanter ist meiner Meinung nach, dass wir Gefühle auf dem Computer sichtbar machen können und was sie auslösen: Nämlich die verheerenden Folgen von Angst und Stress beim Lernen.

Immer mehr Menschen fragen sich, warum der Mensch gerne, voll Begeisterung lernt (Laufen, Sprechen, Essen . . .) bis er in die Schule kommt (Pisa-Ergebnisse!). Die Zeiten, in denen mit Angst und Druck etwas zu erreichen ist, sind vorbei. Freude und Sorge bringen die gewünschten Ergebnisse. Und Begeisterung, erfolgreiches Tun muss mit Geist erfüllt sein.

Ist das mit dem Geist, der derzeit in unserem Bildungssystem herrscht, möglich? Mit den Methoden? Alte halten an Altem fest und verhindern das Neue. In Industrie, Handel, Leistungssport werden erfolgreich modernste Erkenntnisse der Psychologie und Didaktik angewendet, um Menschen motiviert weiterzubringen. Wann ist es in unserem Schulsystem endlich auch so weit? Reinhard Müller Wendlingen, Kirchheimer Straße

Wirtschaftsförderung Sein oder Nichtsein?

Was kann eine weibliche oder eine männliche Witschaftsförderungs-Person für unsere Stadt bewirken? Das ist hier die Frage. Es besteht kein Zweifel, dass sie notwendig ist. Aber nur dann, wenn sie nicht in Assistenten- beziehungsweise in Stabsstellenfunktion der Frau Oberbürgermeister zugeordnet ist, sondern mit fachlicher Kompetenz und eigeständiger Verantwortung in einem sehr komplexen Arbeitsfeld wirken kann.

In der offensichtlich vom Gemeinderat entschiedenen Ausschreibungsform für die Suche einer Wirtschaftsförderungs-Person als Stabsstelle ist eine organisatorische Blindgänger-Entscheidung getroffen worden, die den bisherigen status quo einer unzureichenden Wirtschaftsförderung aufrecht erhält und nur zusätzliche Kosten verursacht.

Warum wird eigentlich die zweifelsfrei sehr wichtige Wirtschaftsförderungs-Funktion nicht dem Aufgabenbereich des Stadtkämmerers zugeordnet?

Da mit dem altersbedingten Ausscheiden des Stadtkämmerers ohnehin eine neue diesbezügliche Personalbesetzung ansteht, könnten mit einer Ausschreibung gleich zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen werden. Auf dem derzeitigen Personalmarkt können durchaus Persönlichkeiten gefunden werden, die die fachlichen und menschlichen Voraussetzungen mitbringen.

Es wird eine reelle Chance für den Einzug eines gleichzeitigen modernen Controlling- und eines praktikablen Marketing-Denkens in das Kirchheimer Rathaus geboten.

Reiner Wiest

Kirchheim, Ludwigstraße

Lasst lieber Eltern zahlen

Zum Artikel "Haushaltsverabschiedung Gewerbesteuer-Hebesatz bleibt gleich", im Teckboten vom 16. Dezember:

Wieder einmal hat unser Gemeinderat uneigennützig gehandelt. Da der Gemeinderat unserer schönen Stadt Kirchheim nahezu von Selbstständigen durchsetzt ist, wird der Hebesatz der Gewerbesteuer lieber nicht erhöht. Da die Mitglieder des Gemeinderates in großer Anzahl entweder kinderlos sind oder aber Kinder im Erwachsenenalter haben, hat man lieber beschlossen, die Gebühren für unsere Kindergartenplätze zu erhöhen.

Es ist wohl besser, in Kirchheim selbstständig zu sein, als Kinder zu haben, denn dann werden die Interessen wohl besser vertreten. Lieber baut man in Kirchheim ein zweifelhaftes Parkhaus mitten im Stadtkern anstelle dass man aus Wohngebieten wie dem in der Bohnau oder dem im Nägelestal einen verkehrsberuhigten Bereich machen würde. Kirchheim würde wohl bei einer Wahl der "kinderfreundlichsten Stadt" ganz weit hinten landen. Ganz vorne wäre unsere Stadt mit Sicherheit bei der Wahl zur "gemeinderatsmitglieder- freundlichsten" Stadt.

Letztes Jahr wurden die Intessenvertreter neu gewählt, so haben diese ja nun wieder ein paar Jährchen Zeit, um ihre Interessen selber zu vertreten.

Christian Reiner-Reiterer

Kirchheim, Wacholderweg

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.