Lokales

Nabern im Glück: 5:3 gegen Reutlingen II

KIRCHHEIM Viel schwieriger als erwartet fiel Naberns fast schon eingeplante Sieg (5:3) gegen die Reutlinger. Zur Verwunderung aller Beteiligten kamen die Gäste mit nur sieben Spielern und ohne Spitzenspieler Frank Klaffke. Der Spielbeginn gestaltete sich entsprechend: Karl Moll (Brett 5) gewann gegen Csillag. Dietmar Schulz (7) spielte mit Erler quasi "Katz und Maus". In einer französischen Variante waren beide erstaunlich offensiv, der Naberner aber immer einen Tick schneller. Nach vier Stunden Spielzeit lagen die Naberner mit 3:0 in Führung.

Anzeige

Danach kam jedoch der unerklärliche Bruch: Vogel (3) spielte gegen Schönenborn bei diesem Stand sehr vorsichtig, übersah einen Abzug und spielte remis. Alfred Keller (4) verlor gegen Laade in Zeitnot eine wichtige Figur und gab auf. Matthias Eisenhuth (8) verlor gegen Wurster: Für einen Freibauern gab er Qualität, bekam ein zufriedenstellendes Endspiel, doch das nun erhoffte Remis wurde durch einen groben Patzer verspielt. In den beiden letzten Partien stand Cuong Minh Tran (2) eher schlechter, Günter Keller hatte gegen Tröge eine von den Kibitzen längst "beschlossene" Remisstellung.

Mit der schönsten Partie des Tages zeigte Günter Keller aber schulbuchartig die Stärken des Läuferpaares Sieg. Zu guter Letzt gelang auch noch Tran ein schmeichelhaftes Remis und es stand fast wie durch ein Wunder doch noch 5:3 für Nabern.

kj