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Nabern will direkt rauf

Der Abstiegskampf in der Bezirksliga hat seine ersten "Opfer" gefordert: Nach der 1:5-Niederlage seines FC Uhingen beim FC Nürtingen hat

EBERHARD EINSELEN

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Trainer

Jürgen Schorstädt

sein Amt niedergelegt. "Es war Zeit, ein Zeichen zu setzen", so der ehemalige Coach des VfL Kirchheim. Dabei sei es weniger um ihn, als um die Mannschaft gegangen. "Das wichtigste ist der Klassenerhalt." Bis Saisonende wird Schorstädts bisheriger Co

Achim Feyler

das Training leiten.

Das Thema Klassenerhalt macht auch den Teckteams in der Bezirksliga Kopfzerbrechen. Die SGEH kam gegen den TSV Notzingen immerhin zu einem 1:1-Unentschieden. Interims-Abteilungsleiter Frank Zintgraf: "Wir hätten es einfacher haben können. Aber wir haben es immer noch selbst in der Hand."

Enttäuscht hat der TSV Jesingen in Grötzingen. Abteilungsleiter Steffen Mauz: "In der ersten Halbzeit haben wir unterirdisch gespielt." Eine schlimme Verletzung hat sich Engin Hanedar zugezogen. Der Ex-Notzinger musste mit einer Gehirnerschütterung zur stationären Behandlung ins Nürtinger Krankenhaus eingeliefert werden. Noch haben die Jesinger ein Polster von fünf Punkten zu den Abstiegsrängen doch das kann relativ schnell aufgebraucht sein. Am Pfingstsamstag gastiert das Team von den Lehenäckern zum fälligen Nachholspiel beim TSV Notzingen. Es liegt schon viele Jahre zurück, dass das Team von Trainer Klaus Müller im Eichert gepunktet hat.

A-Ligist SF Dettingen hat mit dem Abstieg definitiv nichts mehr zu tun. Trotzdem hat es gestern Trainer Wolfram Bielke nach der 3:7-Pleite beim designierten Aufsteiger Grafenberg fast die Sprache verschlagen. Innerhalb von 14 Minuten kassierten die SFD sechs Tore. Der Trainer: "Das war ein kollektiver Tiefschlag. Mir fehlen die Worte. Ich habe keine Erklärung für das, was passiert ist."

Der SV Nabern hat nach dem gestrigen 2:1-Sieg in Ohmden zumindest die Relegation (so gut wie) sicher. Abteilungsleiter Rainer Kneile: "Wir wollen immer noch den Direktaufstieg. Aber zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen." Doch das Restprogramm mit den Gegnern SGEH II und dem TSV Jesingen II ist eigentlich zu bewältigen.

Bei der TG Kirchheim hat sich die Situation nach den Querelen weiter entspannt. Costa Giacobbe bleibt Trainer bei der Turngemeinde. "Das bin ich dem Verein schuldig. Die haben auch in den schweren Zeiten zu mir gehalten, da will ich auch wieder etwas zurückgeben", so Giacobbe. Zudem versteht sich der derzeit gesperrte Spielertrainer mit Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar sehr gut. Giacobbe: "Wir liegen auf einer Wellenlänge. Und ich möchte einmal mit der TG aufsteigen."