Lokales

Nach Platz drei zum Dopingtest

WETZLAR Die Saison scheint für den Weilheimer Hürdensprinter Lukas Erdmann doch noch einen versöhnlichen Ausklang zu finden: Bei den süddeutschen Meisterschaften im hessischen Wetzlar hat der 22-Jährige im Dress Salamander Kornwestheims die Bronzemedaille über 110 m Hürden gewonnen.

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Nach 14,72 Sekunden und Platz drei im Vorlauf steigerte sich Erdmann im Finale auf 14,53 Sekunden, verpasste dabei den zweiten Rang (Arnd Kloß von der LAZ Leipzig) nur um eine hundertstel Sekunde. Trotzdem überwog hinterher die Freude: "Das war eines meiner besseren Rennen in diesem Jahr. Ich bin zufrieden." Bei guten äußeren Bedingungen (Erdmann: "Es war so um die 23 Grad warm") war der neue süddeutsche Meister Andreas Dengler (VfL Sindelfingen) mit 13,89 Sekunden nicht zu schlagen.

Von solchen Zeiten hatte Erdmann zu Beginn der Freiluftsaison auch noch geträumt, doch nach Verletzungen und Erkältungen weiß er, dass er jetzt "eben kleinere Brötchen backen muss". Umso erfreulicher, wenn dann ein Brötchen in Form einer Medaille herausspringt. Nach dem Rennen feierte Erdmann übrigens eine Premiere: "Ich musste zur ersten Dopingprobe meiner Karriere." Erdmann war unter den acht Teilnehmern ausgelost worden.

Nicht am Start waren Stephanie Lichtl (TG Nürtingen) und Christina Krüger (LG Teck), die sich beide abgemeldet hatten. Krüger hatte kurzfristig entschieden, keine 800 m zu laufen, da "ich mal eine kleine Pause brauche".

pet