Lokales

Nachwuchs auf dem 18-Loch-Platz

16 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren trafen sich zusammen mit ihren Betreuern auf dem Golfplatz des Golfclub Teck in Ohmden zum inzwischen schon traditionellen Jugendzeltlager. Während dieser Zeit fand auch der sogenannte Bäder- und Burgencup statt.

OHMDEN Nach dem Aufbau der Zelte wurde zunächst gemeinsam gegrillt und Fußball gespielt, bevor es dann am nächsten Tag mit dem Golf Ernst wurde. 22 Kinder und Jugendliche aus den befreundeten Golfclubs Bad Überkingen, Stuttgart Solitüde, Liebenstein sowie des Golfclubs Teck selbst starteten zum sogenannten Bäder- und Burgencup. Gespielt wurde über 18 Loch und Dank des relativ guten Wetters konnten die Teilnehmer das Turnier bei annähernd idealen Bedingungen spielen.

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In die Siegerliste eintragen konnten sich bei den Mädchen Christiane Stenger vom GC Bad Überkingen, die die Bruttowertung vor Dorina Bosch vom GC Teck und Madeleine Unger ebenfalls vom GC Bad Überkingen gewann. Bei den Jungen gewann Philipp Schwab vom GC Teck die Bruttowertung vor seinen Clubkameraden Colin Bosch und Tim Fahrion. Die Nettowertung, bei der im Gegensatz zur Bruttowertung das Handicap des Spielers mitberücksichtigt wird, gewann in der Klasse 1 bis Handicap 28,4 ebenfalls Christiane Stenger vom GC Bad Überkingen vor Colin Bosch vom GC Teck und Fredrik Braun vom Golf- und Landclub Schloss Liebenstein. In der Klasse 2 bis Handicap 54 konnten sich ausschließlich Jugendliche der GC Teck auf die ersten drei Plätze spielen. Sieger war Patrik Breckner mit 49 Nettopunkten vor Dorina Bosch und Carolin Gall.

Nachdem der Bäder- und Burgencup beendet war, folgte noch der sogenannte Mini-Tiger-Cup. Hier dürfen schon die Jüngsten mit gerade mal sieben Jahren ein verkürztes Turnier spielen, obwohl sie noch nicht in Besitz der üblicherweise erforderlichen Platzerlaubnis sind. Gerade deshalb soll aber hier den Kindern schon vermittelt werden, wie ein Turnier üblicherweise abläuft und worauf dabei zu achten ist. Auf spielerische Weise werden so auch die Jüngsten schon an den Ernst des Golferlebens herangeführt.

Tags darauf stand dann nicht Golf auf dem Programm, sondern ein Besuch des neuem Daimler-Museums in Stuttgart. In über drei Stunden erkundeten die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Betreuern unter fachkundiger Führung das Museum. Nach der Rückkehr auf den Golfplatz ließen es sich dann einige doch nicht nehmen, pünktlich vor Einbruch des Regens eine zwanglose Runde Golf zu spielen.

Trotz der bevorstehenden schlechten Wetteraussichten wollten die meisten unbedingt nochmals im Zeltlager übernachten und die Atmosphäre genießen. Dank des großen Zeltes, das normalerweise zur Bewirtung der Clubmitglieder bei Schlechtwetter dient und kurzerhand in eine Schlafstätte umgewandelt wurde, überstanden alle Teilnehmer die Nacht trocken. Nach dem Frühstück wurden die Zelte am kommenden Morgen wieder abgebrochen und alle Teilnehmer konnten müde, aber glücklich auf ein trotz der schwierigen Wetterverhältnisse gelungenes Zeltlager zurückblicken und sich schon auf das nächste Jahr freuen.

us