Lokales

Neue Berechnungen

Mit dem Betriebskostenergebnis der Kläranlage sowie der Schmutzfrachtberechnung befasste sich der Notzinger Gemeinderat während seiner jüngsten Sitzung.

IRIS HÄFNER

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NOTZINGEN "Jeder Kubikmeter, der weniger durchgeht, ist bares Geld", sagte Notzingens Bürgermeister im Hinblick auf die Schmutzfrachtberechnung für das Einzugsgebiet der Notzinger Kläranlage. Übersteigt die dort ankommende Wassermenge 80 Kubikmeter, landet der Rest im Bodenbach. Durch die neue Dimension der Kanäle kann dieser Wert verbessert werden. Dazu sind jedoch Berechnungen nötig. Dazu zählt beispielsweise auch, die Leistungsfähigkeit der Regenüberlaufbecken zu ermitteln. Das Gruppenklärwerk Wendlingen geht zudem davon aus, dass die Regenwassermenge zur Kläranlage reduziert werden kann. Im Haushaltsplan sind für diese Berechnungen 8000 Euro eingestellt. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung, damit das Büro Hettler & Partner zu beauftragen, einstimmig zu.

Das Gremium befasste sich auch mit dem Betriebsergebnis 2005 der Kläranlage. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 72 000 Euro, was bei 3154 Kubikmeter knapp 23 Euro pro Kubikmeter entspricht. Von diesen Abrechnungen nahmen die Räte Kenntnis und stimmten zudem der Anpassung der Vergütung von 59 auf 60 Cent je Kilogramm Trockensubstanz einstimmig zu.