Lokales

Neue Messe hat schon erste finanzielle Folgen

KIRCHHEIM Der Spatenstich auf den Fildern war kaum vollzogen, da hatten sich die Mitglieder des Finanz- und Verwaltungsausschusses des Kirchheimer Gemeinderats in ihrer jüngsten Sitzung auch schon mit der Genehmigung einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von immerhin 87 654 Euro "zur Entrichtung der Vermögensumlage 2004 für den Finanzierungsanteil der Region an der Neuen Messe" zu befassen.

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"Wir können uns gegen diese Umlage nicht wehren", machte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker gleich zu Beginn der Sitzung deutlich, um daran zu erinnern, dass die Diskussionen über dieses Thema schon vor Jahren abgeschlossen wurden.



Schon am 9. April 1997 hat die Regionalversammlung schließlich die Beteiligung des Verbandes Region Stuttgart an der Finanzierung der Investitionen für einen neuen Messestandort mit maximal 100 Millionen Mark oder 51,13 Millionen Euro beschlossen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart, dem Baubeschluss durch den Lenkungskreis Messe am 1. Juli vergangenen Jahres und schließlich durch den erst am Dienstag dieser Woche erfolgten Spatenstich wurde der bislang gestundete Finanzierungsanteil der Stadt nun schneller fällig, als das manch einem Ratsmitglied lieb sein konnte.



Da im Haushaltsplan der Teckstadt für das laufende Jahr keine Mittel für die Vermögensumlage vorhanden waren, führte aber an einer außerplanmäßigen Ausgabe in entsprechender Größenordnung kein Weg vorbei, die dann auch bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen wurde.