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Neuer Religionspreis für alle Schularten

KIRCHHEIM Erstmals jetzt in diesem Sommer hat die Evangelische Landeskirche den so genannten Paul-Schempp-Preis für sehr gute Prüfungsleistungen im Fach Evangelische Religion vergeben.

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Es sind erstaunlich viele Schüler aus Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien in den Kirchenbezirken Göppingen und Kirchheim geehrt worden. "Das ist ein gutes Zeichen für die Qualität des Unterrichts und für die Kompetenz der jungen Leute", meinte Schuldekan Christian Buchholz.

Benannt ist der Preis nach dem bedeutenden Theologen und Pädagogen Paul Schempp (1900 1959), der auch zeitweise in Kirchheim gelebt und gearbeitet hat. Durch seine strenge theologische Bindung an die Tradition der Bekennenden Kirche war er ein für Staat und Kirche während der Nazi-Zeit und der Nachkriegsjahre unbequemer aber weitsichtiger Mann, der auch berufliche und familiäre Einschränkungen in Kauf nahm. Anfang der dreißiger Jahre war Schempp Religionslehrer am Olga-Stift in Stuttgart und fungierte von 1948 bis 1959 als Studienrat am dortigen Eberhard-Ludwig-Gymnasium.

Folgende Schüler aus dem Verbreitungsgebiet des Teckboten haben den Preis erhalten: Maria-Theresia Walker aus Kirchheim (Teck-Realschule), Almut Oberle aus Brucken (Schlossgymnasium) und Carsten Jung aus Nürtingen (Max-Eyth-Schule)

pm