Lokales

Neues Formular statt Lohnsteuerkarte

STUTTGART Arbeitgeber wurden verpflichtet, die Arbeitnehmer-Lohnsteuerdaten und die Lohnsteuerbescheinigung elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. In diesen Fällen darf die Lohnsteuerkarte nicht mehr an die Arbeitnehmer zurückgegeben werden. Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg empfiehlt allen Arbeitnehmern, den Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung 2004 gut aufzubewahren. Denn die darin angegebenen Daten sind, wie gewohnt, in die Anlage N zur Einkommensteuererklärung einzutragen.

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Neu ist dabei, dass in der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung eine persönliche Nummer, die so genannte eTIN (Electronical taxpayer identification number), enthalten ist. Diese Nummer ist in die Anlage N zu übertragen. Der Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung braucht aber der Einkommensteuererklärung nicht beigelegt zu werden. Nimmt ein Arbeitgeber nicht am Verfahren zur elektronischen Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung teil, bekommt der Arbeitnehmer weiterhin die Lohnsteuerkarte ausgehändigt, die dann wie bisher auch der Einkommensteuererklärung beizufügen ist. Trotz des neuen Verfahrens muss der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber für die laufende Lohnbesteuerung weiterhin eine Lohnsteuerkarte vorlegen.

pm