Lokales

Neues Kreuz für den Friedhof

Bei der Totengedenkfeier in Ohmden nicht nur der Toten gedacht, sondern auch das neue Holzkreuz an der umgestalteten Nordseite des Friedhofs übergeben.

OHMDEN Bei der Feier auf dem Friedhof am Totensonntag wurde an die Jubiläumsveranstaltung der Liederlust Ohmden erinnert. Damals im März zeigte es sich, dass die Dorfgemeinschaft in Ohmden noch intakt ist. Es war eine Gemeinschaftsveranstaltung, die von den Kirchen, der Schule, dem Kindergarten und von allen Vereinen gestaltet wurde. Diese Veranstaltung mit einem breitgefächerten Programm hatte das Ziel, das marode Friedhofskreuz zu renovieren. Rund 1200 Euro war im März der Veranstaltungserlös. Nun galt es, das Friedhofskreuz abzubauen und dabei zeigte sich eine Renovierung ist nicht möglich es muss total neu erstellt werden. Aber auch dieser Herausforderung wollte man sich stellen. Mit verschiedenen Handwerkern wurden Gespräche geführt und die einzelnen Aktivitäten abgestimmt. Und dann gab es plötzlich eine Änderung: Heinz Hoffmann erklärte sich bereit, die Kosten für das Kreuz zu übernehmen.

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Damit ergab sich für die Initiatoren eine neue Situation: Ein Sponsor für das Kreuz, wohlgesonnene Handwerker und Geld aus der gemeinsamen Veranstaltung. Anschließende Gespräche machten schnell klar, dass das Geld nur im Friedhof verwendet werden sollte. So war es möglich, der Gemeinde das Friedhofskreuz und die beiden Ruhebänke als Beitrag des Dorftages zu übergeben.

Nach Rücksprache mit Pfarrer Marx lautet die Überschrift "Im Kreuz ist Hoffnung." Diese Schildüberschrift wird als ein Stück gelebte Wahrheit gesehen, denn das gemeinsame Wirken für das Friedhofskreuz, an dem sich alle Ohmdener Institutionen beteiligten, ist ein sichtbares und vielversprechendes Zeichen des Miteinanders im Ort.

pm