Lokales

Neues Salzlager

Halle für rund 800 Tonnen ab 2013 in Aichtal

Der Kreis plant ein neues Salzlager in Aichtal mit einem Fassungsvermögen von rund 800 Tonnen Streusalz.

Kreis Esslingen. Da bis Jahresende der bisherige Stützpunkt der Straßenmeisterei Kirchheim in Neckartailfingen wegen Eigenbedarfs des Grundstückseigentümers aufgelöst wird, hat der Technikausschuss des Kreistags jetzt die Verwaltung ermächtigt, mit der Stadt Aichtal einen Pachtvertrag über ein Grundstück in der Nähe der B 27 für ein Salzlager abzuschließen. Außerdem wird die Kreisverwaltung den Bau des Salzlagers ausschreiben und dem günstigsten Bieter den Auftrag erteilen.

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Im bisherigen Stützpunkt in Neckartailfingen sind zwölf Mitarbeiter in zwei Arbeitskolonnen untergebracht. Diese werden nach Auflösung des Stützpunkts in die Straßenmeistereien Kirchheim und Deizisau ziehen.

Für Erschließung und Planung beziehungsweise Bau des Salzlagers veranschlagt der Landkreis 600 000 Euro. Die Betriebskosten für das Salzlager bezeichnete der zuständige Dezernent Rolf Hahn als „extrem günstig“, da keine Heiz- und Wasserkosten für die Kolonnenunterbringung anfallen. Auf das Dach der Halle soll, „wenn irgendwie vertretbar“, so Hahn, eine Photovoltaikanlage kommen.

Der Kreis wird das Grundstück für die Salzhalle anmieten, da die Stadt Aichtal nicht verkaufen will. Es wird an einen Pachtvertrag über 40 Jahre gedacht.

Wie Rolf Hahn sagte, ist dieses Salzlager für den Winterdienst im Bereich zwischen Leinfelden-­Ech­ter­dingen, Nürtingen und Groß­bett­lingen einschließlich der gesamten B 27 bis hinein nach Stuttgart unverzichtbar. Geplant ist eine Halle mit einem Fassungsvermögen von circa 800 Tonnen Streusalz. Dies bedeutet gegenüber der bisherigen Lagerkapazität in Neckartailfingen von rund 540 Tonnen eine deutliche Steigerung, die jedoch, wie Hahn sagte, dringend notwendig sei. „Der Winter 2010/2011 hat gezeigt, dass die bisherige Kapazität nicht ausreicht.“