Lokales

Neuhausens langer Atem

Trotz einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit mussten die Bezirksliga-Handballerinnen des TSV Owen auch im dritten Heimspiel dem Gegner die Punkte überlassen: Der TSV Neuhausen/Filder bewies beim 19:17 (10:9)-Sieg den längeren Atem.

OWEN Der TSV Owen erwischte den besseren Start und führte nach fünf Minuten mit 3:1. Doch anstatt den Schwung der ersten Minuten mitzunehmen, agierten die TSVO-Damen vor allem bei Kontern viel zu überhastet, sodass aus den anfänglichen Fehlern der Filderstädterinnen kein Kapital geschlagen werden konnte. Nachdem der TSV Neuhausen die Owener Führung mehrmals egalisierte, brachten zwei Hoyler-Tore (22./23.) den TSV Owen zunächst wieder zurück auf die Erfolgsspur.

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Neuhausen kämpfte jetzt verbissen um jeden Ball und drehte mit drei Toren in Folge den Spielstand wieder um. Beim Stande von 9:10 erfolgte die Halbzeitpause.

Angetrieben von ihrer auf Halblinks spielenden Ulrike Alber, gehörten auch die ersten drei Treffer der zweiten Halbzeit dem TSV Neuhausen. Wer jetzt die Owener Felle davonschwimmen sah, wurde zunächst eines Besseren belehrt. Nach 45 Spielminuten erzielte die überragende Owener Akteurin Stefanie Hoyler, insgesamt elffache Torschützin, den 15:15-Ausgleich. Zu mehr sollte es für den TSV Owen dann allerdings nicht mehr reichen.

Nach dem 17:17 war der Bann für die Gäste gebrochen: Es war dem TSV Neuhausen vorbehalten, die letzten beiden Treffer der Partie die eigentlich keinen Sieger verdient hatte zu erzielen. Was dem TSVO bleibt, ist die Erkenntnis, dass in den nächsten Spielen nur dann wieder gepunktet werden kann, wenn sich alle Spielerinnen in die Pflicht nehmen und das Spiel nicht nur von zwei oder drei Akteurinnen abhängig ist.

tr

TSV Owen: Jahn Trost (1), Hesse (1), Klett (1), Diez, Roth, Hoyler (11/3), Breisch, Kerssens (2), Dotschkal, Klein (1), Knabel.