Lokales

Neukalkulation der Erstattungssatzung

KIRCHHEIM Auf der Basis einer Neukalkulation sprachen sich die Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig für eine Änderung der bisher gültigen Feuerwehrkostenerstattungssatzung aus.

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1995/1996 waren die Kostenerstattungssätze für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr letztmals komplett neu kalkuliert worden. 1997 wurde die Entschädigungszahlung an Feuerwehrangehörige dann von 15 Mark auf 17 Mark pro Stunde erhöht. Die Kostenerstattungssätze für Personaleinsatz wurden entsprechend von zuvor 37 auf 39 Mark pro Stunde festgeschrieben. Mit der Euroumstellung wurden im Jahr 2002 diese Kostenerstattungssätze dann zugleich auf 11 beziehungsweise 23 Euro pro Stunde erhöht.



Im Blick auf die Inbetriebnahme des neuen Tanklöschfahrzeugs TLF 16 der Jesinger Abteilungsfeuerwehr wurden die Kostenerstattungssätze nun neu kalkuliert und mit dem Regierungspräsidium abgestimmt. Die Mitglieder des Kirchheimer Ratsgremiums segneten die von der Verwaltung vorgelegte Neukalkulation ab, die im Bereich der Personalkosten unverändert blieb, im Bereich des Fahrzeug- und Geräteeinsatzes aber auf der Basis der nun erfolgten Neukalkulation entsprechend nach oben korrigiert wurde.