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Nicolas BornsJahr in Nürtingen

NÜRTINGEN Mit Nicolas Borns Jahr in Nürtingen beschäftigt sich eine Sonderausstellung im Nürtinger Stadtmuseum. Vom 25. März bis zum 22. April widmet sich das Museum dem Leben und Werk des Schriftstellers.

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Im Herbst des Jahres 1968, als die Studentenbewegung ihren Höhepunkt erreichte, verließ der damals 30-jährige Lyriker Nicolas Born die Großstadt-Metropole Berlin, um in Nürtingen an seinem Gedichtband zu arbeiten. Seine Frau Irmgard fand eine Stelle als Internistin in Kirchheim.

In der Wohnung im Stadtteil Roßdorf entstanden einige der bekanntesten Gedichte Borns, unter anderem auch "Nürtingen neuerdings". Im Herbst 1969 zog das junge Paar dann in die USA, um ein Stipendium anzutreten.

Nicolas Born gilt als einer der wichtigsten Lyriker und Romanautoren der Siebzigerjahre. Sein Roman mit dem Titel "Die erdabgewandte Seite der Geschichte" wurde von der Kritik als literarisches Ereignis gefeiert. Der Roman "Die Fälschung" wurde von Volker Schlöndorff verfilmt.

Die Ausstellung im Nürtinger Stadtmuseum zeigt Fotos, Briefe, Manuskripte und Buchausgaben und gibt einen Überblick über Borns Leben und Werk. Insbesondere wird natürlich das Nürtinger Jahr beleuchtet.

pm