Lokales

Notzingen bleibt

Eine frohe Kunde aus Berlin erreichte Notzingen, aber auch Oberboihingen und Unterensingen: Alle drei Gemeinden bleiben im Wahlkreis Nürtingen.

NOTZINGEN "Der Wahlkreis Nürtingen wird um die Gemeinden Steinenbronn und Waldenbruch erweitert, ansonsten bleibt alles wie gehabt", dies teilt Michael Hennrich, CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Nürtingen, mit.

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Der mittlerweile fertig gestellte Gesetzesentwurf wird noch in der letzten Sitzungswoche des Jahres im Bundestag in die erste Lesung gehen, im Februar soll das Gesetz dann den Bundesrat passieren. Nach der Verkündung und dem Inkrafttreten Anfang Mai 2005, könne die Aufstellung der Bewerber in den Wahlkreisen ab dem 17. Juni 2005 beginnen, berichtet der Nürtinger Abgeordnete. Bei der Nominierung der Kandidaten sei auf die Wahrung der Interessen der neuen Gemeinden zu achten. Die Mitglieder der einzelnen Parteien können dann bei der Aufstellung der Kandidaten für den Bundestagswahlkampf erstmals mit abstimmen.

Michael Hennrich rechnet damit, dass das Gesetz in seiner derzeitigen Version bestehen bleiben wird, da es im Vorfeld eng mit den Landesregierungen und dem Bundeswahlleiter abgestimmt worden sei. Die Neueinteilung der Wahlkreise ist nicht zum ersten Mal ins Auge gefasst worden, sondern hat immer wieder zur Disposition gestanden. Die geplante Abgabe der Gemeinden Notzingen, Oberboihingen und Unterensingen konnte jedoch verhindert werden. Insbesondere die Bürgermeister Jochen Flogaus, Helmut Klenk und Sieghart Friz aus den Gemeinden Notzingen, Oberboihingen und Unterensingen hatten sich für den Erhalt des Wahlkreises in seiner jetzigen Form eingesetzt und an den Innenausschuss des Bundestages gewandt. Ihr Engagement hebt Michael Hennrich neben der guten und koordinierten, parteiübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Abgeordneten besonders hervor.

pm