Lokales

Notzinger peilen die Spitze an

Etwas mutiger ist Stefan Hauss-mann, Spielertrainer des TSV Notzingen: "Wir wollen auf jeden Fall wieder ganz oben mitspielen." Nach dem Abstieg des AC Catania Kirchheim kickt im Bezirksoberhaus neben der SGEH noch der TSV Jesingen.



Auf der Berghalbinsel hat die Epoche nach Erfolgstrainer Marc Kaisner (spielt künftig für Verbandsligist FC Frickenhausen) begonnen. Ralf Friedl, einstiger Defensivspieler bei Oberligist VfL Kirchheim, wurde bereits im Frühjahr verpflichtet.


Acht Neuzugänge hat die SGEH verpflichtet. Abteilungsleiter Jörg Kammerer: "Ich bin mir sicher, dass wir dadurch eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt haben." Der neue Coach erwartet "mehr Konstanz als im letzten Jahr". Einen Kader mit (fast) durchweg sehr jungen Spielern hat der TSV Jesingen. Trainer Klaus Müller fühlt sich in den Lehenäckern pudelwohl. Der 41-Jährige geht bereits in die vierte Saison. Mit Michael Thon (TSV Notzingen) und Marc Furmanski (Ziel unbekannt) haben zwei Leistungsträger den Finalisten beim diesjährigen Teckbotenpokalturnier verlassen. Doch der Kader wurde gezielt ergänzt. Bernd Schleser, Spielleiter und Torwarttrainer beim TSV: "Ein Platz im Mittelfeld müsste für uns drin sein."


Stefan Haussmann schielt in Richtung Landesliga. Nach der im Endspurt verpassten Relegation in der letzten Saison haben die Funktionäre vom Eichert auf dem Transfermarkt noch einmal investiert. Mit Goalgetter Michael Thon wird der ohnehin schon starke Angriff noch unberechenbarer. Und im Mittelfeld soll Gaetano Caruana (von Verbandsligist VfL Kirchheim) die Bälle verteilen. Abteilungsleiter Hans-Joachim Bosch freut sich: "Dass einige Spieler der zweiten Mannschaft es geschafft haben, sich einen Stammplatz in der Bezirksliga zu erspielen, ist erfreulich." Im Kader stehen übrigens auch die beiden 19-jährigen "Jungs" von Vorstand Wolfgang Schäfer, Ingo und Fabian .


Mit dem GSV Dürnau und Aufsteiger FC Nürtingen 73 haben die Notzinger sicherlich starke Konkurrenz. Die Dürnauer werden von Alex Hübbe trainiert. Der Weilheimer leistete bereits in der letzten Saison hervorragende Arbeit, wurde mit seiner Mannschaft Dritter. Mit Vidam Kadrolli kehrte ein "alter" Dürnauer nach einem einjährigen Gastspiel beim FC Eislingen wieder zum GSV zurück. Von der Konkurrenz hoch gehandelt wird auch der FC Nürtingen 73. Der Neuling marschierte in den letzten zwei Jahren durch von der "Sicherheitsliga" ins Bezirksoberhaus. "Präsident" Temer Tas führt das Regiment. Zu Hause sind die Nürtinger auf der "Insel" in Zizishausen. Die Nürtinger selbst sehen sich freilich keineswegs als Favorit. Spielertrainer Murat Isik: "Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz." Temer Tas wird etwas konkreter: "Langfristig wollen wir die Landesliga anpeilen."


Zurückhaltung auf dem Staufenbühl. Der "Dauerfavorit" TSGV Großbettlingen musste mit Carlo Greco und Ayhan Mutlu (beide TSV Linsenhofen) sowie Hüseyn Öztürk (FC Nürtingen 73) drei Leistungsträger ziehen lassen. Treu geblieben ist den "Bettlingern" dagegen Claus Maier. Der 35-jährige einstige Regionalligaspieler des VfL Kirchheim trainiert beim TSGV jetzt bereits das fünfte Jahr. Es ist in jedem Fall wieder spannend.


Als Neulinge meldete sich nach einjähriger Abstinenz auch wieder die SF Wernau zurück. Ein echter Newcomer ist der TSV Grötzingen.

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