Lokales

Notzinger verlieren undsparen Geld für Trainer

KIRCHHEIM Die vierte Niederlage in Folge gab's für Verbandsliga-Aufsteiger FC Frickenhausen. Die Täleskicker gingen bei der TSG Balingen mit 2:6 unter. Gut eine Halbzeit lang mischte sogar Klaus Fischer mit. Dem 43-jährigen Coach gelang zwei Minuten vor der Halbzeit der Anschlusstreffer zum 1:2. In der 51. Minute kam für den Oldie dann Ex-SGEHler Marc Kaisner ins Spiel. Der freilich konnte die Schlappe auch nicht mehr verhindern: Der FCF krebst weiter tief im Tabellenkeller herum.

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Wolfgang Schäfer, der Interimscoach der Notzinger, war trotz der 2:3-Niederlage bei Bezirksliga-Tabellenführer GSV Dürnau zufrieden: "Es war ein sehr gutes Spiel. Dürnau hatte die besseren Einzelspieler." Bei einem Sieg hätten die Notzinger Spieler aus der Mannschaftskasse ihrem Trainer Stefan Haußmann den Karibik-Urlaub in Kuba um eine Woche verlängert. Jetzt können die Eichert-Kicker das (gesparte) Geld selber verprassen. Der Coach kommt am morgigen Dienstag wieder zurück.



Endlich das erste Erfolgserlebnis für den TSV Jesingen. Abteilungsleiter Steffen Mauz nach dem 4:1 gegen den FC Uhingen: "Das war ein wichtiger Sieg. Es hat sich gezeigt, dass wir doch gar nicht so schlecht sind." Die kämpferische Einstellung der zuletzt kritisierten Jesinger war okay. FCU-Trainer Jürgen Schorstädt war nach der Abfuhr natürlich enttäuscht: "Bei uns ging in der zweiten Halbzeit nichts mehr. Der Jesinger Sieg ist verdient." Für die Uhinger war es bereits die dritte Niederlage mit vier Gegentoren.



Der TSV Holzmaden löste gestern den TSV Oberlenningen (0:3-Niederlage in Grafenberg) an der Tabellenspitze ab. Abteilungsleiter Frank Linsenmayer bleibt aber auf dem Teppich: "Das ist nur eine Momentaufnahme." Es ist schon fast paradox: Seit Coach Alexander Kuhnt freiwillig das Handtuch im Brühl warf, geht's im Museumsort wieder aufwärts. Linsenmayer: "Trotzdem hat Alexander gute Arbeit geleistet." Er habe "einfach zu viel" gewollt. Der jetzige Trainer Ernst Hermann nimmt die ganze Sache etwas lockerer. Linsenmayer bleibt Realist: "Wir haben jetzt mal zwölf Punkte gegen den Abstieg."



Für den AC Catania wird die Situation nach der 1:4-Niederlage gegen Holzmaden immer brenzliger. Spielleiter Pasquale Martinelli: "Ich bin zuversichtlich, dass wir da unten wieder rauskommen. Die Saison ist noch jung". Die Catanesen hatten praktisch keine Vorbereitung. Die "schwäbischen Italiener" nahmen ihren Heimaturlaub. Klar, dass es deshalb noch an der Kondition und auch am Spielverständnis hapert. Martinelli: "Die Querelen der letzten Saison sind jetzt aber weg. Das Mannschaftsgefüge ist okay. Deshalb glaube ich, dass es auch wieder besser werden wird für uns."



Direkt unter der Teck wurde gestern Abend noch gefeiert: Der TSV Owen gewann beim TSV Schlierbach mit 2:1 sein erstes Spiel der Saison in der "Sicherheitsliga". Abteilungsleiter Manfred Traumüller: "Die Mannschaft hat gut gespielt. Das gibt uns hoffentlich Motivation für die nächsten Spiele." Die Rote Laterne haben die Owener an den TSV Beuren abgegeben.