Lokales

Nur Teilerfolg erzielt

Das Regierungspräsidium ist nicht bereit, die Abgrenzungen für die Vogelschutzgebiete, die der Europäischen Union nachgemeldet werden müssen, entsprechend den Forderungen der Stadt Weilheim zu ziehen. In der zweiten Beteiligungsrunde will die Stadt auf die Herausnahme weiterer 116 Hektar pochen.

ANKE KIRSAMMER

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WEILHEIM Nach den Plänen des Landes sollen in Weilheim und Hepsisau weitere 1627 Hektar Fläche zum Vogelschutzgebiet erklärt werden. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat verlangt, sich bei der Neuausweisung an den Grenzen der bestehenden Landschaftsschutzgebiete zu orientieren und eine Korrektur der Abgrenzungen um 148 Hektar gefordert. Nun hat das Regierungspräsidium lediglich einer Herausnahme von 32 Hektar zugestimmt. Dazu gehören die Erweiterungsfläche am Friedhof, der Kinderspielplatz Wermeltswiesen, die Reitanlage auf dem Egelsberg, Teilbereiche des Gebiets Egelsberg III sowie die Erweiterungsfläche der Firma Handel und Mack in Hepsisau. Andere Flächen, die sich zum Teil mit Bebauungsplänen überlagern, sind dagegen vorerst nicht herausgenommen.

Hermann Bauer sprach zwar von einem Teilerfolg, Rat und Verwaltung wollen sich damit allerdings nicht zufriedengeben: "Wir werden um die anderen 116 Hektar kämpfen", sagte der Schultes. Dazu hat die Stadt in der zweiten, in den nächsten Monaten anstehenden Beteiligungsrunde Gelegenheit. Einstimmig bestärkte der Gemeinderat die Verwaltung, die Interessen der Stadt zu vertreten.