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Oberliga speckt ab

KIRCHHEIM Ab der Saison 2008/09 soll im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes die Spielklassenstruktur im oberen Amateurbereich greifen, wo die bevorstehende Serie 2007/08 zur Qualifikation dienen soll. Zwischen der Zweiten Bundesliga und den derzeit bestehenden zwei Regionalligen wird es dann eine neue dritte Liga unter dem Dach des DFB mit 20 Vereinen geben. Die Regionalligen bleiben bestehen, werden vielmehr noch um eine Staffel erweitert. Deshalb geht es in der neuen Regionalligasaison nicht um den Abstieg, sondern nur um die Qualifikation zur dritten Liga, die aus jeder Staffel die Vereine der Plätze drei bis zehn erreichen werden. Die beiden Erstplatzierten werden nochmals direkt in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Die verbleibenden acht Teams aus dem Süden und neun Mannschaften aus dem Norden (zusammen 17) bilden zusammen mit 37 Aufsteigern aus den Oberligen die neue, dreigeteilte Regionalliga.

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Aus der Oberliga Baden-Württemberg steigen deshalb 2007/08 vier Mannschaften in die Regionalliga auf. Dazu wird es zwei Absteiger geben, sodass die Oberliga ab der Saison 2008/09 nur noch mit 16 Mannschaften spielt. Dies hat die Spielkommission der Oberliga beschlossen und den Vereinen auch schon mitgeteilt.

Der Vorsitzende der Kommission, Günter Seith, sieht darin eine sinnvolle Entzerrung des Spielplanes mit so gut wie keinen Wochentagsspielen und damit eine Entlastung der Oberligisten gerade bei weiten Fahrten unter der Woche. Die Spielklassenstruktur hat demzufolge bereits auf die Verbandsligen Baden, Südbaden und Württemberg keine Auswirkungen mehr. Auch nach der Beendigung der Saison 2007/2008 werden nur die drei Verbandsligameister direkt in die Oberliga aufsteigen, die Zweitplatzierten absolvieren die Aufstiegsspiele.

Bei den vier Verbandsliga-Aufsteigern soll sich auch künftig nichts ändern, wobei die Zahl der Oberliga-Absteiger ebenso auf höchstens vier festgelegt wird. Sofern aus dem Ländle kein Regionalligateam kommt, sind es nur drei Absteiger. Sollten aus der Regionalliga mehr als ein Verein aus Baden-Württemberg absteigen müssen, wird vorübergehend mit einer erhöhten Oberligastaffelzahl (17 oder 18) gespielt, um danach in den Folgejahren moderat wieder auf 16 Teilnehmer abzubauen.

Dies sind die Vorstellungen der drei Fußballverbände, denn die Spielklassenstruktur bietet ideale Voraussetzungen, um ohne Probleme zu reduzieren. Günter Seith: "Ein Quartett steigt auf, nur ein Duo muss raus und trotzdem kommen wir auf 16 Teilnehmer."

sim