Lokales

Offensive zahlt sich aus

Schneiders Offensivdrang wurde belohnt: Weil dem Kirchheimer in der Schach-Verbandsliga-Partie gegen Pfullingen an Brett vier nach mutigem Agieren ein Sieg gelang, kam der SCK am Ende zu einem 4:4-Remis.

KIRCHHEIM Ein überraschendes 4:4-Remis schaffte der SC Kirchheim gegen Ex-Oberligist Pfullingen, wobei sogar ein Sieg für die Teckstädter möglich war. Damit hält der SCK einen Punkt Abstand zu den Abstiegs-rängen.

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Am ersten Brett wollten sich Melcher (SCK) und Banaszek offenbar nicht wehtun und einigten sich auf ein frühes Remis. Auch Flogaus (2) war gegen Hertzog in einem etwas unkonventionellen Sizilianer-Spiel mit Remis einverstanden. Mehr drin als Remis war dagegen für Fronmüller (7), der immerhin zwei Figuren gegen Turm besaß, aber vor der Zeitkontrolle mit dem halben Punkt zufrieden war. Vielleicht vergab der SCK hier den Matchgewinn wie schon in Markdorf durch ein vorschnelles Remis.

Dann wurde es kritisch für das SCK-Team: Krämer (5)verlor durch einen spektakulären Mattangriff und Schopf (6) musste nach einem völlig unnötigen Endspielfehler die Partie noch abgeben. Ganter (3) brachte den SCK auf 2,5:3,5 heran durch einen glänzend erspielten Sieg.

Ersatzmann Traier (8) hielt gegen einen deutlich höher bewerteten Gegner ein wichtiges Remis und so kam alles auf die letzte Partie Schnei-der (4) gegen Vaysberg an. Nach einem Turmopfer des Pfullingers spielte Schneider vehement auf Matt und hatte nach sechs Stunden den Sieg zum Matchausgleich in der Tasche.

Für den SCK steht in knapp drei Wochen das schwere Auswärtsspiel beim Tabellendritten Bebenhausen II an. Doch in der gezeigten Form ist der SCK auch da nicht chancenlos.

hh