Lokales

Offizieller Startschuss für "Luftrennen" in der Fliegerstadt

Der offizielle Startschuss für die Qualifikation zum Gliding Grand Prix auf der Kirchheimer Hahnweide ist gefallen. Während einer Eröffnungsfeier vor dem Kirchheimer Rathaus wurden die 20 internationalen Top-Piloten in der Fliegerstadt begrüßt.

BIANCA LÜTZ

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KIRCHHEIM An insgesamt neun, über den ganzen Globus verteilten Plätzen, finden Ausscheidungswettbewerbe für den World Grand Prix in Neuseeland statt. Einer dieser Austragungsorte ist das Segelfluggelände auf der Kirchheimer Hahnweide. "Da sind wir ziemlich stolz drauf", sagte Johann Puskeiler, Erster Vorsitzender der Fliegergruppe Wolf Hirth, während der offiziellen Eröffnungsfeier am Samstagabend vor dem Kirchheimer Rathaus. Die FG Wolf Hirth ist Organisator und Ausrichter des Wettbewerbs in Kirchheim.

"Es geht darum, das Segelfliegen populärer zu machen und stärker in der Bevölkerung zu verankern", sprach Kirchheims Bürgermeister Günter Riemer das Ziel der neuen Wettbewerbsform an. Die "Luftrennen" sollen auch weniger sachkundiges Publikum begeistern und werden per Video-Leinwand übertragen. "Noch bis zum kommenden Sonntag liefern sich die Piloten Rennen über der Schwäbischen Alb. Da ist Spannung angesagt", versprach Tilo Holighaus, sportlicher Leiter der Grand-Prix-Qualifikation und stellte auf der Bühne die 20 Top-Piloten aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, Österreich und Belgien vor, die an den Ausscheidungen in der Fliegerstadt Kirchheim teilnehmen.

Unterhaltung verspricht bis zum Wettbewerbsende am 27. August neben den täglichen Leinwand-Übertragungen auf der Hahnweide auch das breit gefächerte Rahmenprogramm. Dazu gehört ein Auftritt von Heini Öxle am Donnerstag sowie Vorträge, Feste, Flugvorführungen und die Möglichkeit zu Rundflügen für die Bevölkerung.

Musikalisch mit Blues umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von "Calo Rapallo & Lucky Leucht", als Gastredner trat zudem der Ex-Turnweltmeister und Segelflieger Eberhard Gienger auf. Er rezitierte ein Stoßgebet des Pfarrers Hermann Kappen aus dem Jahr 1883, das mit den Zeilen "Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden" beginnt und mit der Bitte endet: "Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen aber nicht sofort."