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Ohmden: Hoffnung stirbt zuletzt

KIRCHHEIM Während der TSV Linsenhofen und der SV Nabern Meisterschaft und Relegation wohl unter sich ausmachen werden, kultivieren die drittplatzierten Kicker des TSV Ohmden zwei Spieltage vor Saisonende das Prinzip Hoffnung.

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Im Moment besitzt der TSV Linsenhofen mit 49 Punkten und einem Torverhältnis von 84:30 die besten Karten, um direkt in die Kreisliga A aufzusteigen. Der SV Nabern auf dem zweiten Tabellenplatz mit 47 Zählern und 75:36 Toren ist aussichtsreichster Kandidat auf die Relegation. Der TSV Ohmden auf dem dritten Platz kann sich mit 44 Punkten und 63:26 Toren nur noch theoretische Hoffnungen machen.

Die vermeintlich letzte Chance will sich der TSV Ohmden mit einem Auswärtssieg beim Tabellenführer TSV Linsenhofen wahren. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" so das Motto der Bergwaldkicker für die letzten beiden Spieltage. "Wir geben noch nicht auf. Obwohl ich unsere Chancen als gering ansehe," so Abteilungsleiter Elmar Härtl.

Bei einem Blick auf das Restprogramm der drei Kontrahenten ist das nur zu verständlich. Am letzten Spieltag ist der TSV Linsenhofen zu Gast bei der SGEH II und der SV Nabern spielt beim TSV Jesingen II. Der TSV Ohmden erwartet den TSV Schlierbach. Deshalb kann für den TSVO schon am Sonntag der Zug abgefahren sein. "Wir haben zu viele Punkte leichtfertig verschenkt", bedauert Härtl. Für die nächste Saison hat auf jeden Fall Trainer Isidro Garcia zugesagt. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter Torjäger Manfred Heiland, der sich erst in den nächsten Wochen entscheiden will, ob er den TSV Ohmden verlässt.

Beim SV Nabern laufen die Planungen in Richtung Relegation. "Alles andere wäre vermessen", macht sich Abteilungsleiter Rainer Kneile keine zu großen Hoffnungen mehr auf Platz eins. Dennoch hofft er auf ausreichende Ohmdener Motivation für eine Überraschung in Linsenhofen. Zunächst einmal gilt es für Kneiles Team mit einem Erfolg über die SGEH II den eigenen Part zu erfüllen.

Im Spiel um den vierten Tabellenplatz stehen sich der TSV Ötlingen (33 Punkte) und der TSV Notzingen II (33) gegenüber. Ötlingens Coach Uwe Schulz will das Match unbedingt gewinnen: "Damit hätten wir unser Saisonziel erreicht." Aber auch der TSV Jesingen II (31) und der TSV Beuren (31) können sich noch berechtigte Hoffnungen auf den vierten Tabellenplatz machen.

Im Stadtderby gegen den TSV Jesingen II peilt die TG Kirchheim den zweiten Erfolg in diesem Jahr an. Schlusslicht TSV Owen hofft, sich im letzten Heimspiel der Saison gegen den TSV Beuren, zumindest einen Punkt zu holen. Gleiches gilt für den Tabellenvorletzten TSV Schlierbach, der sogar noch die Möglichkeit besitzt, sich auf den drittletzten Rang zu verbessern. Vorausgesetzt ist allerdings ein Heimsieg am Sonntag gegen Marsonija Frickenhausen.

kdl