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Ohmden und Nabern bestätigen Titel-Ansprüche

Während Spitzenreiter TSV Linsenhofen die Punkte auf Grund der kurzfristigen Spielabsage der SGEH II sozusagen im Schlaf kassierte (siehe Fußball-Szene), untermauerten die Verfolger TSV Ohmden und SV Nabern aktiv ihre Ambitionen auf eine Rückkehr in die Kreisliga A.

KIRCHHEIM Der TSVO siegte in Schlierbach, die Naberner bezwangen im Verfolgerduell den TSV Jesingen II. Völlig aus dem Tritt gekommen ist hingegen der TSV Ötlingen, der nach einer Heimpleite gegen den TSV Beuren in den Niederungen der Kreisliga B zu versinken droht. Beim Tabellenletzten TSV Owen war nach der Heimniederlage gegen Marsonija Frickenhausen wieder einmal das Hadern über vergebene Torchancen Trumpf. Untätig bleiben mussten die Kicker der TG Kirchheim und des TSV Notzingen II: Die Partie fiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus.Schlierbach Ohmden 0:4 (0:1): Ohmdens Elfmeterspezialist Marc-Ulf Walz hat offenbar Nerven wie Drahtseile. Beim sonntäglichen Erfolg in Schlierbach traf der Ohmdener mit Fußballvergangenheit auf der Bergreute nicht nur zweimal vom "ominösen" Punkt, sondern markierte zudem ein weiteres Tor. Da aber nicht nur Walz überzeugte, blieb Schlierbachs Sprecher Alexander Hummel nur noch folgender Kommentar zur klaren Heimpleite übrig: "Der TSV Ohmden war heute die bessere Mannschaft und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen, da gibt es gar nichts dran zu deuteln." Die Ohmdener verteidigten Platz zwei, die Schlierbacher bleiben Tabellenzehnter. Tore: 0:1 Marc-Ulf Walz (26./Foulelfmeter), 0:2 Walz (47.), 0:3 Walz (69./Foulelfmeter), 0:4 Cengiz Akseki (86.). Gelb-Rot: Philip Strobelt (85./TSVS/wiederholtes Foulspiel).Nabern Jesingen II 4:2 (2:1): Auf dem Naberner Tennenplatz im Jargon kurz "Scholle" genannt entwickelte sich ein interessantes, weil flottes Verfolgerduell. Die Naberner agierten einen Tick aggressiver im Spiel nach vorn und gewannen deshalb verdient. "Wir hatten mehr Spielanteile," resümierte SVN-Pressewart Stefan Hammon. "So macht Fußball Spaß," sagte zudem Naberns Abteilungsleiter Rainer Kneile mit Blick auf die Tabelle, wo der Absteiger mittlerweile wieder Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen hat. Tore: 1:0 Markus Prettner (7.), 1:1 Andreas Müller (10.), 2:1 Prettner (40.), 3:1 Mladenko Cadjenovic (65.), 4:1 Andreas Schuster (78.), 4:2 Carmelo Stuppia (85.). Gelb-Rote Karte: Andreas Neuhäußer (75./SVN/wiederholtes Foulspiel).Ötlingen Beuren 1:2 (1:2): Was den Beurener Sieg kurios macht, ist die Tatsache, dass die Gäste eigentlich einen Antrag auf Verlegung des Spieles gestellt hatten. Einige Beurener Kicker befanden sich nämlich am Wochenende auf einem lange geplanten Ausflug. Die Ötlinger lehnten den TSVB-Antrag ab und kassierten selbst gegen die somit dezimierten Gäste eine Heimpleite. "Wir sind erst nach dem Anschlusstor zum 1:2 besser ins Spiel gekommen," bilanzierte Ötlingens Sprecher Michael Schad das Hartplatz-Match, "aber insgesamt fanden wir nie richtig ins Spiel. Wir hatten auch kaum Hochkaräter." Die Ötlinger haben nach diesem Flop acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, gar zehn Zähler Rückstand auf Platz eins. Tore: 0:1 Patrick Nuffer (3.), 0:2 Ali Ünsal (28.), 1:2 Uli Zeeh (42.). Reserven: 0:0.Owen Frickenhausen 1:3 (0:2): Die Owener vergaben viele Chancen und selbst Marsonija-Trainer Alexander Capano befand, "dass ein Remis für die Owener verdient gewesen wäre." Das Wenn und Aber bedeutete freilich nur einen geringen Trost für das Schlusslicht. Owens Pressewart Harry Streicher ärgerte sich über das entscheidene Tor zum 1:3: "Da ist der Frickenhausener Spieler sehr theatralisch gefallen." Die Torfolge: 0:1 Kristijan Rajkovic (2.), 0:2 Tolga Ongar (35.), 1:2 Florian Walter (70.), 1:3 Kristian Delic (87./Foulelfmeter).

rei

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