Lokales

Ohmdens Kampf gegen die Krise

EBERHARD EINSELEN

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KIRCHHEIM Mathias Schlanderer, der Spielleiter des TSV Ötlingen, glaubt: "Es ist für uns noch alles machbar." Zumindest die Relegation haben die Ötlinger, die nun den Spitzenreiter TSV Ohmden erwarten, noch im Visier.

Ausgerechnet jetzt hat sich Andre Krokor (30) schwer verletzt. Der Torjäger erlitt am letzten Sonntag in Weilheim einen Knöchelbruch im Sprunggelenk, wurde am vergangenen Mittwoch operiert und fällt für den Rest der Saison aus. Mit Abwehrspezialist Mario Wittwer fehlt übermorgen ein weiterer Leistungsträger. Trotzdem haben die Ötlinger Grund zum Feiern. Die gesamte Mannschaft ist morgen zur Hochzeitsfete bei Rolf Benning eingeladen.

Derweil hat Gegner TSV Ohmden die letzten Spiele beim TV Unterboihingen II (2:1) und gegen die Weilheimer Reserve (1:0) nur mit sehr viel Glück gewonnen und muss nun beweisen, dass im Bergwald keine Krise herrscht. Nur noch theoretisch hat der TSV Jesingen II Chancen auf die Relegation. Die sollte das Team um Spielertrainer Viktor Oster nutzen mit einem klaren Heimsieg gegen den TV Unterboihingen II.

Torrekorde allein reichen nicht zu einer Meisterschaft: Diese Erfahrung musste Rainer Ziegelin, bald scheidender Trainer des VfL Kirchheim II, zuletzt machen. Am Sonntag, im Heimspiel gegen den TSV Owen, wird die Verbandsligareserve mit hoher Wahrscheinlichkeit das 100. Saisontor erzielen: Derzeit stehen 99 zu Buche. Doch viel mehr als ein sechster Tabellenplatz ist kaum mehr drin für die Truppe.

Die TG Kirchheim hat zwar exzellente Einzelspieler im Kader, zeigt aber zu wenig mannschaftliche Geschlossenheit. Den ersehnten Aufstieg kann die Turngemeinde für eine weitere Saison mittlerweile wohl abschreiben, selbst wenn am Sonntag beim SV Nabern II drei Punkte geholt werden. Offen ist die Begegnung zwischen dem TV Unterlenningen und dem TV Neidlingen II. Vom TSV Schlierbach wird auf der heimischen Bergreute ein Sieg gegen den SV Reudern II erwartet.