Lokales

Ohne Patientenbonus

Entwarnung bei den Kirchheimer Basketballern vor dem heutigen Heimspiel (19.30, Sporthalle Stadtmitte): Gegen die Dukes aus Wolfenbüttel scheinen alle Sorgenkinder rechtzeitig fit zu sein. Einen Patientenbonus gibt es folglich nicht.

THOMAS AUERBACH

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KIRCHHEIM Mitte der Woche war noch nicht absehbar, mit welcher Formation Coach Pat Elzie am heutigen Spieltag würde planen können. Eine heftige Erkältungswelle ging durch die Mannschaft und machte auch vor dem Trainer selbst nicht halt. Peter Klemm, Andi Hornig und Paul Howard kämpften gegen die Viren und am Mittwoch meldete sich auch noch Neuzugang Gordon Scott mit Magen-Darm-Problemen krank. David McCray, den das Team zuletzt schmerzlich im Spielaufbau vermisst hatte, stand ohnehin als Wackelkandidat fest. Zu allem Überfluss verletzte sich während der Woche auch noch Wilu Lenger im Training.

Hörbares Aufatmen nun gestern bei Pat Elzie: Gegen die Dukes aus Wolfenbüttel kann er voraussichtlich auf eine vollzählige Mannschaft bauen. Alle Spieler meldeten sich weitgehend genesen zurück und brennen darauf, die letzte Heimspielscharte auszumerzen. "Eines ist klar", meint der Trainer, "wir nehmen die Dukes nicht auf die leichte Schulter. Die Mannschaft will zeigen, was in ihr steckt." Äußerst zufrieden äußerte sich Elzie über Neuzugang Gordon Scott: "Gordon strahlt eine enorme Ruhe aus. Das hat schon dem Spiel in Stahnsdorf unheimlich gut getan." Die Eingliederung in Mannschaft und Spielsystem funktioniere mit jedem Tag besser. Bei seinem ersten Einsatz für die Knights in Stahnsdorf hatte Scott gleich 16 Punkte beigesteuert, einige davon in entscheidenden Phasen des Spiels. Vor allem in der Verteidigung setzte der Amerikaner wichtige Akzente.