Lokales

Owen erhöht den Druck

Der Owener Gemeinderat hat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Hinter der Steige Erweiterung 2005" gefasst. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme soll auch das Problem des niedrigen Wasserdrucks Hinter der Steige, im Reben- und im Hopfenweg angegangen werden.

ANDREAS VOLZ

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OWEN Eine kleinere Fläche an der Straße Hinter der Steige soll Bürgermeister Siegfried Roser zufolge einer raschen Bebauung zugeführt werden. Für die sieben Bauplätze ist außer den Hausanschlüssen lediglich eine kleine Sticherschließung erforderlich. Hinzu kommt eine Druckerhöhungsanlage, weil der Wasserdruck in der Hanglage zu niedrig ist.

Rolf Appenzeller vom Weilheimer Büro Lamparter warb im Ratsrund dafür, den Wasserdruck gleich in einem größeren Gebiet zu erhöhen: "Wir haben jetzt die Chance, eine Anlage für den Gesamtbereich zu erstellen." Mit einem relativ geringen Mehraufwand kämen so die Bewohner von zirka 70 Gebäuden im Hopfenweg, im Rebenweg und Hinter der Steige in den Genuss stärkeren Wasserdrucks. Der Betrieb von privaten Druckerhöhungsanlagen wäre dann nicht mehr notwendig. Bürgermeister Siegfried Roser sah allerdings ein neues Problem, das sich durch eine größere Anlage ergeben könnte: "Wenn Leitungen schlecht sind, platzen sie vielleicht durch den erhöhten Druck."

Ganz so weit ist es noch nicht. Der Gemeinderat hat erst einmal dem Vorentwurf des Bebauungsplans zugestimmt und den Aufstellungsbeschluss gefasst. Was die Druckerhöhung betrifft, soll das Büro Lamparter zunächst ein Konzept erarbeiten, zusammen mit der Energieversorgung Filstal (EVF), die für die technische Seite der Wasserversorgung zuständig ist.