Lokales

Pädagogisches Personal fehlt

Die Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Bildungsexpertin Carla Bregenzer begrüßt die Zuschüsse für Baumaßnahmen an Schulen mit Ganztagesangeboten. Allerdings gehe der Ausbau ohne das notwendige pädagogische Personal zu Lasten der Kommunen und der Eltern.

KIRCHHEIM Die Umbaumaßnahmen an der Raunerschule in Kirchheim werden mit 78 000 Euro gefördert, das entspreche einer Förderquote von 33 Prozent. Das Ludwig-Uhland-Gymnasium bekommt für seine Erweiterungsmaßnahmen einen Regelzuschuss von 102 000 und als zusätzlichen Zuschuss für auswärtige Schüler weitere 87 000 Euror, das entspreche einer Förderquote von insgesamt über 60 Prozent (wir berichteten). Auch die Ludwig-Uhland- und die Anne-Frank-Schule in Wendlingen und die Burgschule in Plochingen profitierten von der Landesförderung.

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Diese Zuschüsse, so Bregenzer, seien ein Fortsetzungsprogramm des sogenannten IZBB-Programms des Bundes, welches die Weiterentwicklung der Schulen auch in Baden-Württemberg angestoßen und den Bedarf an Ganztagesschulen aufgedeckt habe.

"Ich freue mich für die Stadt Kirchheim, die Raunerschule und das Ludwig-Uhland-Gymnasium, die die notwendigen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen nun angehen können. Allerdings kreide ich der Landesregierung an, dass sie sich die Landesförderung der Ganztagesschulen im Wesentlichen durch die Kommunen finanzieren lässt", so Carla Bregenzer weiter. Die Mittel für die Zuschüsse an die Kommunen stammten aus der Vorwegentnahme aus dem Kommunalen Finanzausgleich, stünden den Kommunen also sowieso zu.

Die Landesregierung versäume zudem, den Schulen das notwendige pädagogische Personal oder zumindest die entsprechenden Mittel dafür zur Verfügung zu stellen. "Die Kosten für die nachmittägliche Betreuung tragen so im Regelfall die Kommunen und die Eltern", kritisierte Carla Bregenzer.

pm