Lokales

Palliativversorgung

Um "Therapiebegrenzung in der Palliativversorgung" dreht sich eine Fortbildungsveranstaltung am Samstag, 7. Oktober, von 9 bis 16 Uhr im Hörsaal der Klinik Nürtingen auf dem Säer.

NÜRTINGEN Initiatoren der Veranstaltung sind die Kreisärzteschaft Nürtingen-Kirchheim, der Geriatrische Schwerpunkt für den Kreis Esslingen, die Kreiskliniken Esslingen und die Esslinger Initiative "Vorsorgen Selbst bestimmen". Es geht um die Fortschritte der Medizin und die Hoffnung auf Lebensverlängerung einerseits sowie die Ängste vor künstlicher Lebens- und Leidensverlängerung andererseits. Im Kern handelt es sich auch um eine Debatte darüber, was der Gesellschaft humanes Sterben wert ist.

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Nach der Begrüßung durch die Veranstalter geht es um vier Themenblöcke: Therapiebegrenzung aus Sicht der Palliativmedizin, ethische Aspekte der Therapie, juristische Aspekte der Therapie sowie Therapiebegrenzung in der Palliativversorgung aus Sicht der Kostenträger. Im Anschluss an eine Diskussion sind Worshops für Fachkräfte vorgesehen.

Viele FachleuteReferenten sind Dr. N. Pakaki, Ärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin am Paraceslsus-Krankenhaus Ruit, Dr. med. Ch. Ostgathe, Leitender Oberarzt an der Klinik für Palliativmedizin der Universität Köln, Diakon Jochen Stahl, Internist Dr. Thomas Löffler von der Kreisärzteschaft, Professor K. Stolz, Professor für Familienrecht an der Fachhochschule Esslingen, Oberarzt Dr. W. Ebert, Arzt für Innere Medizin und Palliativmedizin am Klinikum Kirchheim-Nürtingen, Dr. S. von Kiparski, Ärztin für Chirurgie am Paracelsus-Krankenhaus und Dr. Ch. Hermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

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