Lokales

Panasonic-Mitarbeiter fordern Verhandlungen

ESSLINGEN Für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in Esslingen haben gestern mehr als 300 Beschäftigte des Esslinger Bildröhrenwerkes "Panasonic" vor dem japanischen Generalkonsulat in München demonstriert. Mit Nachdruck wurde die Forderung nach alternativen Produkten für den hiesigen Standort erhoben. Die Konzerne Toshiba und Matsushita stünden in einer hohen moralischen und gesellschaftlichen Verantwortung auch für die Arbeitsplätze in Deutschland. Ziel der Kundgebung war, das Verhalten der Gesellschafter zu kritisieren und die Konzernleitung an den Verhandlungstisch zu bekommen.

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Die Esslinger Geschäftsleitung lehnt bisher mit dem Hinweis auf den Schließungsbeschluss aus Japan Gespräche über Alternativen mit Betriebsrat und IG Metall ab. Symbolisch wurden dem japanischen Konsulat für den Fall, dass die Konzerne ihrer Verantwortung nicht nachkommen, Anträge auf Erteilung einer Arbeitserlaubnis für Japan übergeben.

pm