Lokales

Patientenfürsprecher

Qualitätsmanagement ist ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung im Gesundheitssystem. Zu dessen Unterstützung und als Element des Verbraucherschutzes werden in den Kreiskliniken und im Klinikum Esslingen Patientenfürsprecher eingesetzt.

KREIS ESSLINGEN Welche positiven Aspekte dieses neutrale Bindeglied zwischen Patienten, deren Angehörigen und Ärzten, Pflegekräften sowie allen anderen Mitarbeitern in den Kliniken erzeugt, damit wird sich der Kreisseniorenrat in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, 22. Januar, 14 Uhr, im neuen Martin-Luther-Haus in Denkendorf, Goethestraße 50, auseinander setzen.

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Dr. Ernst Bühler vom Geriatrischen Schwerpunkt wird zu dem Anliegen, den Vorteilen und zur Umsetzung eines aktiven Beschwerdemanagements im Gesundheitssystem berichten. Nach dem Projekt "Vertrauen in die Pflege", bei dem der Kreisseniorenrat erfolgreich mit der Esslinger Initiative zusammenarbeitet, stellt die Ausweitung auf die Krankenhäuser einen wichtigen Schritt dar.

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Sterbehilfe und die Palliativ-Versorgung nimmt das Thema des würdigen Lebens bis zum Schluss einen immer breiteren Raum ein. Um für alle Wechselfälle des Lebens gerüstet zu sein, sind vorsorgende Papiere, wie die Patientenverfügung oder die Vorsorgevollmacht ein wichtiger Schritt, seinen Weg auch in schwieriger Situation selbst zu bestimmen. Auf die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich wird Dr. Ernst Bühler eingehen.

In der gleichen Sitzung wird Friedrun Maute über die Möglichkeiten der individuellen Lernbegleitung von Jugendlichen beim Übergang zwischen Schule und Beruf informieren. Ob und wie dabei Seniorenorganisationen unterstützend mitwirken können, soll erörtert werden.

pm