Lokales

Per Autokorso von Hochwang ins Täle

Sie verdiente sich am letzten Spieltag zwar Respekt, die Sensation blieb aber aus: Die SGEH II konnte gestern den TSV Linsenhofen auf dem Weg in die Kreisliga A nicht mehr aufhalten.

REIMUND ELBE

KIRCHHEIM Der SV Nabern muss somit trotz eines Abschlusssieges in Jesingen in die Relegation. Das "Endspiel" um Platz vier gewannen in Beuren die Gastgeber gegen den TSV Ötlingen, der die Runde damit als Fünfter abschloss. Punktgleich dahinter ging der TSV Notzingen II als Sechster über die Ziellinie. Achtbar beendeten der TSV Owen (überraschender Sieg in Frickenhausen) und der TSV Schlierbach (nur knappe Niederlage in Ohmden) die Runde.SGEH II Linsenhofen 1:7 (0:2): Kicker, Fans und Funktionäre des neuen Kreisliga B-Meisters TSV Linsenhofen fuhren nach dem Abpfiff per Autokorso und mit dem Titel im Gepäck von Hochwang zurück ins Neuffener Täle und verabschiedeten sich mit Komplimenten von den Gastgebern. "Die SGEH hat nichts verschenkt. Beim Stand von 1:2 hatte sie sogar die Chance zum Ausgleich", rekapitulierte Meister-Trainer Jürgen Bauder. Den angesprochenen Kopfball von SGEH-Akteur Ralf Friedl bugsierte die TSVL-Abwehr von der Linie. Bei der SGEH II herrschte Zufriedenheit nach der Partie. "Ein Dank gilt besonders unseren vier AH-Spielern, die einsprangen", erklärte Trainer Achim Schmid. Bemerkenswert: SGEH-Torwart Steffen Mauritz trug sich mit einem verwandelten Foulelfmeter in die Schützenliste ein. Tore: 0:1 Bastian Haug (20.), 0:2 Carlo Greco (30.), 1:2 Steffen Mauritz (48./Foulelfmeter), 1:3 Greco (66.), 1:4 Orhan Mustafi (71.), 1:5 Greco (77.), 1:6 Björn Müller (83.), 1:7 Greco (85.). Jesingen II Nabern 0:3 (0:1): Die Naberner wussten natürlich um ihre geringe Chance bezüglich Meisterschaft, taten aber das Ihrige, um wenigstens für eine etwaige Sensation in der Partie SGEH II gegen den TSV Linsenhofen punktetechnisch gewappnet zu sein. Es war summa summarum kein aufregendes Spiel in den Lehenäckern. Die Partie war zur Pause bereits vorentschieden. Tore: 0:1 Andreas Schuster (12.), 0:2 Markus Prettner (36.), 0:3 Prettner (72.).Beuren Ötlingen 2:1 (1:1): Die Ötlinger waren in dieser Saison so etwas wie der Lieblingsgegner für den TSV Beuren. Gegen seinen Ex-Club holte Beurens Trainer Bernd Haußmann, der im Kurort bereits seinen Vertrag verlängert hat, sechs Zähler beide Male siegte der TSV Beuren 2:1. "Ich kenne meinen früheren Club halt noch gut", sagte Haußmann augenzwinkernd. "Wir haben jedenfalls mit dem nun erreichten vierten Platz in der Schlusstabelle eine gute Basis für die kommende Runde gelegt." In der heiß umkämpften Partie hatten die Beurener das glücklichere Ende für sich. Tore: 1:0 Andre Nuffer (24.), 1:1 Andre Krokor, 2:1 Gökhan Bucan (55./Foulelfmeter). Gelb-Rote Karte: Andre Krokor (81. TSVÖ). Reserven: 2:1.Ohmden Schlierbach 1:0 (1:0): Vor dem Match wurde der zum TSV Jesingen abwandernde Ohmdener Torjäger Manfred Heiland verabschiedet. Ein Tor blieb dem langjährigen TSVO-Goalgetter zum Abschluss freilich verwehrt. In die Bresche sprang aber ein Teamkollege Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. "Man merkte beiden Mannschaften an, dass es um nicht mehr viel ging", analysierte Ohmdens Pressewart Markus Lenz. Lediglich in der Schlussphase wurde es noch etwas hektisch, was laut Lenz "eben zu einem Lokalderby dazugehört." Tor: 1:0 Peter Scherrer (45.). Gelb-Rote Karte: Dennis Franke (84./TSVS). Reserven: 3:2.Notzingen II TG Kirchheim 4:2 (1:1): Die TG kam in der ersten Hälfte von Minute zu Minute immer besser auf Touren, versäumte es jedoch mit einem klaren Vorsprung in die Kabine zu gehen. Bei dem "offenen Schlagabtausch" (TSVN-Sprecher Jürgen Sommer) nach der Pause landeten die Gastgeber einen etwas glücklichen Sieg. Die TG vergab zudem in der 65. Minute beim Stande von 2:2 einen Foulelfmeter. Tore: 1:0 Peter Müller (12.), 1:1 Christof Gola (27.), 2:1 Andreas Ruff (53.), 2:2 Michael Rudorf (61.), 3:2 Fabian Schäfer (71.), 4:2 Mathias Ernst (89.).Frickenhausen Owen 4:6 (0:3): Marsonija-Sprecher Anton Videtic war nach dem Abpfiff regelrecht geschafft. Zum einen über das "Ping-Pong-Ergebnis", wie er es scherzend bezeichnete, aber auch deshalb, weil mit Libero Kristian Nikolasevic und Angreifer Mato Colic zwei Marsonija-Akteure mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus mussten. Zudem vergaben die Frickenhausener beim Stande von 0:0 einen Foulelfmeter Kristian Delic hatte an den Pfosten geschossen (8.). Tore: 0:1 Florian Walter (10.), 0:2 Oliver Dümmel (20.), 0:3, 0:4 Hamit Geckin (40., 56.), 0:5 Dümmel (62.), 0:6 Walter (62.), 1:6 Mato Colic (64.), 2:6 Kristijan Rajkovic, 3:6 Franco Pellegrino (88./Foulelfmeter), 4:6 Raijkovic (90.).

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