Lokales

Peter Baumhauerstellt seine Lyrik vor

KIRCHHEIM Unter dem Motto "Worte was haben wir sonst", stellt Peter Baumhauer am Sonntag, 5. März, um 11 Uhr auf Einladung des Literaturbeirats der Stadt im Max-Eyth-Haus seine Lyrik vor.

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Durchgängiges Thema seiner Texte ist die Sprache selbst, die gebrochene Sprache. Das biblische Bild vom Babylonischen Turmbau versucht, diese Tatsache und damit auch den Grund für das gestörte Miteinander und Zueinander der Menschen zu fassen.In der Tat bricht die Sprache, wenn Hochmut, überbordende Verachtung, maßloser Stolz sich ihrer glattzüngig bemächtigen. Sie bricht aber auch im Leid, im Schmerzschrei. Nur ist sie dann verwundet auf der Suche nach einem barmherzigen Wort, das zu helfen, zu heilen bereit ist.

Die Gedichte Peter Baumhauers werden auf eine Leinwand projiziert interpretiert; einige auch ausführlich in ihrer Entstehung und Entwicklung dargestellt. Peter Baumhauer, geboren 1931 in Schwäbisch-Gmünd, studierte 1952 bis 1956 katholischen Theologie und 1957 bis 1962 Germanistik und Anglistik. Von 1964 bis 1971 hatte er eine Lehrtätigkeit in Kirchheim am Gymnasium inne, daran anschließend am Pädagogischen Fachseminar. Peter Baumhauer wohnt in Gutenberg und verfasste schon zahlreiche Publikationen in Zeitschriften und verschiedenen Verlagen.

pm