Lokales

Pflanzung und Markt

Premiere im Freilichtmuseum

In dieser Saison gibt es am heutigen Samstag, 29. März, von 13 bis 17 Uhr im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren zum ersten Mal einen Pflanzenmarkt gemeinsam mit einer Baumpflanzaktion.

Beuren. Der Aktionstag findet in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Esslingen statt. Das historische Ambiente sowie das gärtnerische und botanische Fachwissen der Pflanzenspezialisten machen die Baumpflanzaktion in den Streuobstwiesen des Museums und den Pflanzenmarkt zu einer einzigartigen Informations- und Verkaufsausstellung für Streuobstwiesenbesitzer, Gartenfreunde und Pflanzenkenner. Die Museumsbesucherinnen und Besucher sind eingeladen, Pflanzen in vielen Sorten, Formen und Farben zu entdecken.

Die Angebotspalette reicht von Kräutern über Stauden bis zu Gehölzpflanzen. Außerdem gibt es Tipps für das anstehende Gartenjahr und pfiffige Ideen aus Keramik für Beete, Terrassen und Garten. Mitglieder des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Esslingen pflanzen beim Aktionstag zehn Jungbäume in den Streuobstwiesen des Museumsgeländes und informieren über die richtige Pflanzung, den richtigen Pflanzenschnitt und die Pflege von Streuobstbäumen.

Jeweils um 13, 14 und 15 Uhr werden alte Birnensorten wie beispielsweise die „Pfundbirne“,die „Champagner Bratbirne“ oder die Streuobstsorte des Jahres, die „Wilde Eierbirne“, aber auch alte Apfelsorten wie beispielsweise „Krügers Dickstiel“ oder „Kardinal Bea“ gepflanzt. Die Bäume werden vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine­ ­Esslingen und den Ortsvereinen von Altbach und Wäldenbronn für das Freilichtmuseum gestiftet.

Ein interessantes Rahmenprogramm mit Führungen durch die Streuobstwiesen und Schnittkurs gibt es um 13.30 Uhr und um 14.30 Uhr und Kräuterführungen über das Gelände des Freilichtmuseums um 15 Uhr und um 16 Uhr. Ein kurzweiliges Kinderprogramm mit Spielen in den Streuobstwiesen und dem Pflanzen eines kleinen Kressetopfes runden den Aktionstag ab. Das Tante-Helene-Lädle, ein ehemaliger Kolonialwarenladen von 1929, hat am 29. März ebenfalls seine Türen zum Stöbern und Einkaufen nostalgischer Produkte und Spezialitäten aus der Region geöffnet. pm

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