Lokales

Platz 38 für Manuel Fumic

Manuel Fumic konnte bei der Mountainbike-WM wie erwartet kein Top-Ergebnis erzielen. Rang 38 war in Neuseeland das Maximum für den 24-jährigen Kirchheimer.

ROTORUA Den bekannt guten Fumic-Start sah man bei sonnigem Wetter am Mount Ngongotaha nicht Manuel Fumic hatte sich aus der siebten Startreihe nach einigen hundert Metern unter die besten 30 gefahren, doch schon kurze Zeit später rutschte er im Anstieg weg und musste rund zehn Fahrer passieren lassen. Lange Zeit parkte er quasi zwischen Rang 40 und 45. Ab der vierten von sieben Runden kam er besser in Tritt und in der fünften 5,9-Kilometer-Schleife produzierte er die 19. Rundenzeit. "Doch dann war es zu Ende", wie Manuel Fumic im Ziel zu Protokoll gab, "in der letzten Runde konnte ich mich nicht mehr wehren. Da habe ich gemerkt, dass mir einfach die Grundlage fehlt."

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Er büßte wieder fünf Plätze ein und wurde 38. mit einem Rückstand von 15.36 Minuten auf Julien Absalon (Frankreich, 2.09,07 Stunden), der sich seinen dritten Weltmeistertitel in Folge holten konnte und das Fazit? "Naja, es ging nicht mehr. Den Umständen entsprechend bin ich zufrieden. Ich habe gekämpft und setze auf das nächste Jahr. Da werde ich dann richtig Gas geben", sagte der 24- Jährige.

Sein Kumpel Ralph Näf (Schweiz) hatte das Rennen in den ersten beiden Runden bestimmt, blieb dann aber als Vierter doch ohne Medaille. Julien Absalon, Christoph Sauser (Schweiz) und Fredrik Kessiakoff (Schweden) lieferten sich ein packendes Rennen, das erst in der letzten Runde entschieden wurde. Als Sieger konnte sich schlussendlich Absalon feiern lassen, Silber ging an Sauser, Bronze an Kessiakoff.

Aus deutscher Sicht endete die WM mit einer weiteren Enttäuschung. Moritz Milatz (Freiburg) war unter der Woche krank gewesen. Er startete zwar schnell, fiel dann aber immer weiter zurück und wurde mit einer Runde Rückstand nur 42. Jochen Käß (Weil im Schönbuch) war auf Rang 19 für sich selber voll im Soll und damit bester Deutscher vor Karl Platt (Osthofen), der 21. wurde. Schon zuvor hatte es bei den Damen eine Pleite gegeben. Sabine Spitz schied in der ersten Runde an sechster Stelle liegend durch einen Defekt aus. Ein Ast hatte sich im Schaltwerk verfangen. So blieb nur Rang 13 von Ivonne Kraft, 14.11 Minuten hinter der Norwegerin Gunn-Rita Dahle, die sich vor Irina Kalentieva (Russland) und Marie-Helene Premont (Kanada) wie Absalon ihren dritten Titel in Folge holte.

pm