Lokales

Plochingen bewirbt sich um einen G 9-Zug

Zum Schuljahr 2012/13 will das Plochinger Gymnasium mit einem seiner sechs bis sieben Züge zurück zu den Wurzeln: zum G 9. Die Voraussetzungen, als eines von landesweit 22 Gymnasien in den Schulversuch aufgenommen zu werden, erscheinen günstig: Das Plochinger Gymnasium ist mit etwa 1 500 Schülern und 120 Lehrern das zweitgrößte im Land. Es verfügt über ein großes Einzugsgebiet, liegt zentral im Landkreis und ist über die ­S-Bahn leicht aus Esslingen, Nürtingen und Kirchheim erreichbar. Der Schulträger – also die Stadt Plochingen – und die Schule haben den Antrag bereits vor vier Jahren und erneut vor einem Jahr gestellt – erfolglos. Jetzt rechnet sich Rektor Udo Bochinger gute Chancen aus. „Wir haben schon ein fertiges Konzept“, sagt der Schulleiter. Bochinger möchte das zusätzliche Schuljahr in die Unterstufe integrieren, sie von drei auf vier Jahre dehnen und damit den Einstieg ins Gymnasium entschleunigen. In der achten Klasse des G 8 sollen beide Züge dann wieder zusammengeführt werden. Der G 9-Zug erweitere das Schulprofil und räume den Eltern die Wahl zwischen den beiden Möglichkeiten ein.ez

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