Lokales

Präventivkonzepte

Mit einer gemeinsamen Konzeption wollen die Esslinger Polizei und viele Partner die von Mettingen ausgegangenen Aktivitäten einer Jugendbande eindämmen und in Zukunft möglichst verhindern.

KREIS ESSLINGEN Dazu traf sich in der Esslinger Polizeidirektion jüngst eine Gesprächsrunde zur Vernetzung aller Aktivitäten im Präventionsbereich.

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Wie berichtet, hatte in den vergangenen Monaten eine Jugendbande in Esslingen und im Raum Stuttgart eine Serie von Straftaten verübt und dadurch für Aufsehen gesorgt. Zwischenzeitlich wurde der Gruppe mit dem Namen OMG von der Esslinger Kripo das Handwerk gelegt. Elf Mitglieder im Alter zwischen 15 und 17 Jahren befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Auf das Konto der Jugendlichen gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand über 40 Straftaten.

Auf Einladung der Polizeidirektion Esslingen trafen sich nun Mitglieder einer ganzen Reihe von Behörden, Institutionen und Einrichtungen zur Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie zur Bekämpfung dieser Entwicklung und Verhinderung der neuerlichen Bildung einer solchen Jugendbande.

Beteiligt waren der Bürgerausschuss Mettingen, das Jugendbüro der Stadt Esslingen, der Soziale Dienst des Landratsamtes, das Ordnungsamt der Stadt Esslingen, das Mettinger Jugendhaus, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die Leitung der Grund- und Hauptschule Mettingen und die Jugendsozialarbeit, der türkische Kulturverein, die Händlergemeinschaft, der Vorstand des KSV Mettingen und die Esslinger Polizei. Ziel der Gesprächsunde war und ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie unter Einbindung und Weiterentwicklung der bereits bestehenden Konzepte.

Die Koordination der weiteren Arbeit dieser Initiative hat dankenswerterweise der Vorsitzende des Mettinger Bürgerausschusses, Volker Slatosch, übernommen. Selbstverständlich sind alle an der Jugendarbeit Interessierten ebenfalls zur Mitarbeit aufgerufen.

lp