Lokales

Praktischer Naturschutz

Mehr als 25 Ehrenamtliche beteiligten sich an der Pflege des Naturschutzgebiets Wernauer Baggerseen durch den Naturschutzbund (NABU), Kreisverband Esslingen.

WERNAU Bei Sonnenschein sägten die Freiwilligen unermüdlich junge Weiden und Erlen ab und trugen sie aus dem Schilf. Jährlich muss das Jungholz aus der Schilf- und Röhrichtzone entfernt werden, damit die Feuchtgebiete offen bleiben und nicht überwuchert werden, denn hier ist der Lebensraum für besonders bedrohte Tierarten wie Rohrammer, Teichrohrsänger oder Wasserralle eine erfreuliche Folge aus den regelmäßigen Pflegeeinsätzen.

Anzeige

Die Arbeiten in den Feuchtgebieten sind auf wenige Tage im Winter begrenzt. Rechtzeitig bevor die neue Brutsaison losgeht, müssen Feuchtwiesen gemäht und Junggehölze aus der Schilfzone entfernt sein. Während der restlichen Zeit des Jahres wird das Schutzgebiet nicht betreten, lediglich ein ausgewiesener Weg durch das Gebiet ist frei zugänglich für jeden, nur so kann der Tierwelt ein ungestörter Lebensraum gesichert werden.

Wer Interesse hat, bei der Pflege im Naturschutzgebiet Wernauer Baggerseen mitzumachen hat dazu Gelegenheit am Samstag, 11. Februar, Treffpunkt ist um 9 Uhr an der alten B 313, etwa 200 Meter nach der Einfahrt zum Daimlertestgelände. Der Witterung angepasste Ausrüstung, wie festes Schuhwerk, Gummistiefel und Handschuhe sollten mitgebracht werden, Gerätschaften werden gestellt.

Nähere Infos gibt es unter der Telefonnummer 0 71 53/8 25 06-11.

pm