Lokales

Problemquelle Lärm

Lärm bestimmt unser Leben, kaum einem Umwelteinfluss kann man sich weniger entziehen. Die Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) stellt sich folgerichtig diesem Thema: Während des Umwelttags, der am Freitag, 1. Dezember, in Nürtingen stattfinden wird, geht es um "Aktuelles zum Lärmschutz".

NÜRTINGEN Lärm wird längst als Problemquelle gesehen. Die Europäische Union hat nun ihre sogenannte EU-Umgebungslärmrichtlinie in Kraft gesetzt. Nun geht es daran, das Regelwerk mit anderen Neuerungen im Lärmschutz umzusetzen.

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Die Veranstalter des Masterstudiengangs Umweltschutz der HfWU werden während des 17. Umwelttages an der Hochschule ausgewählte praktische Beispiele der Lärmminderungsplanung durch verkehrslenkende Maßnahmen in der Bauleitplanung vorstellen und darüber informieren. Traditionell werden auch während des Umwelttages die Umweltpreise von Rektor Professor Klaus Fischer an erfolgreich Studierende vergeben.

Den Einstieg ins Thema wagt Dr. Günter Mezger vom Umweltministerium Baden-Württemberg, der "Die EU-Umgebungslärmrichtlinie und andere Neuerungen im Lärmschutz" vorstellen wird. Wie dies dann in der Umsetzung aussehen kann, zeigt Diplom-Geograf Thomas Schene vom Amt für Umweltschutz in Stuttgart. Er beschreibt die "Lärmminderungsplanung am Beispiel der Landeshauptstadt". Auf den Fildern versucht man, vor allem den Lkw-Lärm mit verkehrslenkenden Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Diplom-Ingenieur Markus Petz zeigt diese mit dem Lkw-Lenkungskonzept Filder.

Nochmals einen Blick auf die Situation in der Landeshauptstadt wirft Diplom-Ingenieur Herwig Baumgartner, Professor an der dortigen Hochschule für Technik, mit dem "Lärmkataster Verkehr in Stuttgart".

Der Umwelttag findet am morgigen Freitag, 1. Dezember ab 14 Uhr im Foyer des Neubaus der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt im Schelmenwasen 4 bis 8 in Nürtingen statt.

pm