Lokales

Projekte für ein familienfreundliches Kirchheim

Wie geht es in Kirchheim mit dem "Lokalen Bündnis für Familie" weiter? Diese Frage soll am Montag, 29. Januar, ab 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Vortragssaal der Kirchheimer Stadtbücherei beantwortet werden.

KIRCHHEIM Dabei geht es vor allem darum, konkrete Projekte für eine familienfreundliche Teckstadt zu starten. Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bewegungsflächen und Spielräume für Jung und Alt diese und weitere Themen diskutierten über 60 Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung zu einem "Lokalen Bündnis für Familie" im Oktober 2006. Seitdem sind verschiedene Gespräche geführt worden, um konkrete Projekte anzustoßen.

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Am kommenmden Montag sind alle Teilnehmer der Auftaktveranstaltung und alle, die sich für ein familienfreundliches Kirchheim engagieren wollen, um 19 Uhr in den Vortragssaal der Stadtbücherei zum Treffen des "Lokalen Bündnisses für Familie" eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen die Namensgebung für das Bündnis und die Wahl der Bündnisleitung. Anschließend stehen die Vorstellung und Besprechung von konkreten Projekten auf dem Programm.

Der Bund der Selbstständigen (BDS) wird über ein Gespräch mit der Stadtverwaltung zum Thema "Kindgerechte Betreuung" berichten. Informationen gibt es auch zu den Projekten "Senioren betreuen Kinder" und "Essen für Kindertagesstätten" sowie über den Stand der "Familienpatenschaften", die der Integrationsausschuss zwischen deutschen und ausländischen Familien initiiert hat. Als weitere Vorschläge stehen die Einrichtung eines Familienstammtisches und einer zentralen Informationsstelle für Familien auf der Agenda. Außerdem besteht an diesem Abend Gelegenheit, weitere Ideen zu diskutieren und neue Projekte ins Leben zu rufen.

Das Kirchheimer Bündnis ist Teil der bundesweiten Initiative "Lokale Bündnisse für Familie", die 2004 von der Bundesfamilienministerin ins Leben gerufen wurde. Inzwischen gibt es 365 lokale Initiativen. Ein "Lokales Bündnis für Familie" ist ein Zusammenschluss möglichst vieler verschiedener gesellschaftlicher Gruppen mit dem Ziel, die Lebensbedingungen für die Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und vor allem Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

In Kirchheim ist das Bündnis mit folgenden Partnern gestartet: der Arbeitsgruppe Familie der Lokalen Agenda 21, der Stadt, dem Bund der Selbstständigen, der Evangelischen und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, der Familien-Bildungsstätte, dem Gesamtelternbeirat der Kirchheimer Kindergärten und Schulen sowie dem Stadtverband für Leibesübungen. Durch die Auftaktveranstaltung ist der Kreis der Bündnispartner weiter gewachsen. So soll in Kirchheim auf Dauer ein starkes Netzwerk entstehen, das sich für die Interessen von Familien einsetzt und ein familienfreundliches Klima in der Stadt fördert.

Mit der Auftaktveranstaltung im Oktober 2006 wurde der Grundstein gelegt. Dort diskutierten Bürgerinnen und Bürger und Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Verbände, Vereine und Institutionen sowie der Wirtschaft in fünf verschiedenen Arbeitsgruppen über ein familienfreundliches Kirchheim. Themen waren unter anderem familienfreundliche Angebote in Unternehmen und eine familien- und kindgerechte Erziehung und Bildung. Auch Sport - und Freizeitangebote und Familien- und Erziehungshilfen kamen zur Sprache.

Nun soll die Diskussion weitergeführt werden und in konkreten Projekten Gestalt gewinnen. Dazu sind alle, die sich im Bündnis engagieren wollen, eingeladen, ihre Ideen ins Gespräch zu bringen. Wer an diesem Abend verhindert ist, aber gerne mitarbeiten möchte, kann sich direkt mit dem Agenda-Büro der Stadt Kirchheim in Verbindung setzen unter der Rufnummer Telefon 0 70 21 /50 24 44 oder per E-Mail unter agenda@kirchheim-teck.de. Ausführliche Informationen über die bundesweite Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" bietet auch die Homepage: www.LBFF.de.

pm