Lokales

Rasenschnitt zu schade für Biotonne

KREIS ESSLINGEN "Rasenschnitt ist zu schade für die Biotonne", sagt Johannes Hepp von der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs. "Er kann im Hausgarten als wertvolles Mulchmaterial unter Sträuchern, aber auch in Gemüse- und Blumenbeeten eingesetzt werden."

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Durch das Aufbringen von Grasschnitt bleibt die Bodenstruktur erhalten, der Boden wird mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt und die Bodenorganismen werden geschützt. Dies wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus. Ein weiterer Vorteil, so Johannes Hepp, ist ein durch die Mulchschicht verzögertes Unkrautwachstum. Der Rasenschnitt sollte aber zunächst antrocknen, bevor er in einer dünnen Schicht, weniger als einen Zentimeter hoch, aufgetragen wird. Die Bodenorganismen müssen noch atmen können, sonst wird die Tätigkeit der Sauerstoff liebenden Mikroorganismen behindert und die Mulchdecke beginnt zu faulen. Nicht zu vergessen: Rasenschnitt ist zudem ein kostenloser Stickstoffdünger.

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