Lokales

Ratlosigkeit nach 77:83-Niederlage

KIRCHHEIM Die zweite Mannschaft der VfL-Basketballer verlor in der Bezirksliga gegen den SSV Ulm II 77:83. In Sachen Ursachenforschung konnten die Protagonisten jedoch nur mit den Achseln zucken: Nach dem Spiel wusste niemand so recht, warum man verloren hatte. Die Frage, warum die Ulmer am Ende mehr Punkte auf der Habenseite hatten, vermochte keiner zu beantworten. Vielleicht hatte man den Gegner unterschätzt.

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Im ersten Viertel waren sich beide Mannschaften in ihrer Spielweise ziemlich ähnlich. Die Ulmer machten Druck in der Verteidigung und stellten die Passwege der Kirchheimer zu. Das Spiel gewann an Schnelligkeit, was zu einer erhöhte Fehlerquote bei beiden Mannschaften führte. Nach dem ersten Viertel stand es 18:18. Im zweiten Viertel stellte der VfL auf eine Zonenverteidigung um. Der Erfolg gab den Teckstädtern Recht: Die Ulmer kamen nicht mehr so leicht zum Korb, der VfL führte zur Halbzeit 34:28.

In der zweiten Halbzeit nahm der Ulmer Aufbauspieler Allison das Heft in der Hand. Der Neuzugang aus den Vereinigten Staaten, der sein erstes Spiel für die Münsterstädter bestritt, war leicht zu unterschätzen, wenn nicht gar zu übersehen. Mit Abstand kleinster Mann auf dem Platz, überzeugte er mit einer unglaublichen Schnelligkeit. Er machte allein in der zweiten Hälfte 22 Punkte. So verlor der VfL das dritte Viertel 23:29.

Zu Beginn des vierten Viertels stand es also 57:57, die Partie war absolut offen. Obwohl die Kirchheimer streckenweise immer wieder beweisen konnten, dass sie die bessere Mannschaft waren, reichte es am Ende nicht zum Sieg. Die Ulmer spielten schneller, aggressiver und motivierter und erzwangen so die Entscheidung zu ihren Gunsten.

jujVfL Kirchheim II:

Angelmaier (4), Bantlin (1), Beck (7), Eberle (6), Fortunat (3), Merrill (17), Schlipf (10), Strate (6), Walddörfer (23).