Lokales

Rauhaardackel eingefangen

Ein verirrter Rauhaardackel hielt die Autobahnpolizei Stuttgart auf Trab. Das Tier lief entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen der A 8 zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen entlang.

LEINF.-ECHTERDINGEN Als eine Streife auftauchte und den Hund aus der Gefahrenzone retten wollte, nahm dieser zunächst einmal Reißaus. Er konnte erst nach einer kurzen Verfolgung "gestellt" werden. Anschließend nahmen sich die Hundeführer der Polizeidirektion Böblingen, die ebenfalls auf dem Areal des Autobahnpolizeireviers untergebracht sind, des herrenlosen Hundes an.

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Anhand einer Tätowierung konnte der kleine Rauhaardackel schnell zugeordnet werden. Wie sich herausstellen sollte, war der Hund bereits am Tag zuvor aus dem Bereich Leinfelden-Echterdingen ausgebüchst. Otto, so der Name des Vierbeiners, konnte schlussendlich zwar reichlich schmutzig und verschüchtert dafür aber wohlbehalten seinem Herrchen zurückgegeben werden.

Nicht zuletzt dieser Fall zeigt, wie weit sich entlaufene oder verirrte Tiere von zu Hause entfernen können. Die Polizeidirektion empfiehlt daher dringend die Kennzeichnung von Haustieren, vor allem von Hunden und Katzen, um eine Zuordnung von entlaufenden Tieren überhaupt zu ermöglichen. Weitestgehend sicher und für das Tier absolut ungefährlich sind Kennzeichnungen durch Mikrochips oder wie in diesem Fall einer Tätowierung. Diese Kennzeichnungen machen aber nur dann Sinn, wenn die Tierhalter die Daten an eine entsprechende Tierregistrierungsorganisation mit bundesweiten Datenbeständen melden. Nähere Informationen hierzu erhalten Interessierte bei einem Tierarzt. Ebenso empfehlenswert ist für den Fall der Fälle ein zusätzlicher Hinweis am Halsband, auf dem die Adresse des Tierhalters vermerkt ist. Nur so können unnötige Kosten, wie beispielsweise für die vorübergehende Unterbringung in einem Tierheim, vermieden werden.

lp