Lokales

Reihe für Adoptiveltern

Der Verein PFAD für Kinder veranstaltet in einer Kooperation mit dem Pflegekinderdienst des Landratsamtes Esslingen und der Pflegeelternschule Baden-Württemberg eine Reihe von Vorträgen für Pflege- und Adoptiveltern, aber auch interessierte Eltern, die in ihrer Erziehungspraxis des Alltags Orientierung und Stärkung suchen.

KREIS ESSLINGEN Die Arbeit der Pflege- und Adoptiveltern wird in der Öffentlichkeit oft erst gesehen, wenn etwas schief gelaufen ist. Welche Anforderungen die tägliche Erziehungsarbeit stellt, ist häufig unbekannt. Deshalb gründeten sich Selbsthilfevereine wie der PFAD für Kinder, wo Mitglieder Unterstützung insbesondere durch pädagogische Weiterbildungsangebote und Informationen erfahren.

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Im Rahmen einer Kooperation mit dem Pflegekinderdienst gelang es für eine Vortragsreihe, Professor August Huber von der Fachhochschule für Sozialwesen zu gewinnen. Da Professor Huber als langjähriger Pflege- und Adoptivvater in der eigenen Familie engagiert war und noch ist, werden in der Vortragsreihe möglichst praktische Wege der Erziehung aufgezeigt.

Warum sehnen sich Kinder nach Liebe und sind nach tiefster existenzieller Not eben aus diesem Grunde so aggressiv? Wie kann man mit Kreativität und Konsequenz in Übergangszeiten Halt geben? Wie kann das Kind Ängste überwinden und mutig sein Leben wagen? Und wie kann aus dem Besuch bei den biologischen Eltern ein freundliches Ereignis werden? Es sind viele Fragen, denen sich Pflege- und Adoptiveltern Tag für Tag stellen müssen. Deshalb wird am letzten Abend aufgezeigt, welche Bedeutung der Erhaltung der eigenen Lebensfreude zukommt, damit die Eltern auch nach Jahren immer genug Energie für das aufgenommene Kind aufbringen können.

Die Veranstaltungen finden in den Räumen des Landratsamtes in Esslingen jeweils von 19 bis 22 Uhr statt. Termine sind der 2., 9. und 16. Mai sowie der 11. und 20. Juli. Anmeldungen sind möglich bei PFAD für Kinder, Telefon 0 70 22/5 55 51.

pm