Lokales

Renoviertes Foyer wird übergeben

Grund zum Feiern gibt es an der Kirchheimer Max-Eyth-Schule in diesem Jahr gleich in Serie: Neben dem Rückblick auf 200 Jahre Gewerbliche Schule in Kirchheim und dem Gedenken des 100. Todestages des Ingenieurs Max Eyth stehen zunächst die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Vereins der Freunde und Förderer der Max-Eyth-Schule im Veranstaltungskalender.

KIRCHHEIM Im Rahmen eines Festakts wird am kommenden Dienstag um 17 Uhr das mit Fördermitteln des Vereins renovierte Foyer an den Schulträger übergeben. Rund 70 Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Handwerk und Lehrerschaft gründeten 1986 den Verein der Freunde und Förderer der Max-Eyth-Schule, der sich vor allem zum Ziel setzt, die Schule bei der Erfüllung der Bildungs- und Erziehungsaufgaben zu unterstützen und mit Finanzmitteln überall dort einzuspringen, wo die Mittel des Schulträgers nicht ausreichend oder überhaupt nicht zur Verfügung stehen.

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So wurden in den vergangenen 20 Jahren über 300 000 Euro seitens des Vereins für die Computerausstattung der Schule, für Geräte der Nachrichtentechnik, für Maschinen der Metalltechnik, für Kopiergeräte, aber auch für eine Lautsprechanlage, einen Gabelstapler und vieles andere mehr zur Verfügung gestellt. Dadurch konnte die schulische Ausstattung optimal auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden. Das kommt dabei nicht nur den Schülern, sondern auch den Kursteilnehmern der Fortbildungskurse zugute, denn der Förderverein engagiert sich auch in besonderem Maße bei der beruflichen Weiterbildung durch ein umfangreiches Angebot von Fortbildungskursen für Erwachsene und Auszubildende.

Diese Kurse werden von fachlich und pädagogisch ausgebildeten Dozenten in den Räumen und Labors der Max-Eyth-Schule angeboten. In den seit der Vereinsgründung zurückliegenden 20 Jahren haben rund 4 000 Teilnehmer diese Kurse besucht, wobei in diesem Zeitraum rund 50 Dozenten für den Verein tätig gewesen sind. Das Kursangebot selbst orientiert sich am Bedarf der Teilnehmer aus Industrie, Handwerk und Öffentlichkeit und wird laufend aktualisiert, um die Ausbildung auf hohem Niveau und neuestem technischem Wissen anbieten zu können.

Als dritten Schwerpunkt hat sich der Verein die Unterstützung von Fortbildungsmaßnahmen für die Lehrkräfte der Max-Eyth-Schule zum Ziel gesetzt. Dadurch wird es jährlich einigen der Lehrkräfte ermöglicht, spezielle Fortbildungsmaßnahmen von Industrie und Wirtschaft zu besuchen, um so den neuesten Stand der Technik vor Ort zu erfahren und anschließend an die Schüler weitergeben zu können.

Der Verein hat über 100 Mitglieder, darunter nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmen aus der Umgebung. In Vorstand und Ausschuss sitzen Vertreter aus Industrie, IHK, Handwerk und Schule, wobei der derzeitige 1. Vorsitzende, Professor Dr. Ing. Wolfgang Rau, der Schatzmeister Dr. Ing. Bernd Brodbeck und Schriftführer, Studiendirektor Peter Mühlig, ehemalige Gründungsmitglieder des Vereins sind und seit nunmehr 20 Jahren diese Ämter ausüben. Der 2. Vorsitzende ist der Schulleiter der Max-Eyth-Schule, Oberstudiendirektor Erich Zeh, als Nachfolger des langjährigen Schulleiters der Max-Eyth-Schule, Oberstudiendirektor Peter Maute, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählt.

20 Jahre "Verein der Freunde und Förderer der Max-Eyth-Schule Kirchheim", das bedeutet zugleich 20 Jahre erfolgreiche Kursangebote, großzügige Investitionen und umfangreiche Fortbildungsunterstützung der Lehrkräfte; das bedeutet aber auch 20 Jahre engagierten und dankenswerten Einsatz der Verantwortlichen in Vorstand und Ausschuss und der einzelnen Dozenten.

pm